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Politik

Noch 70'000 fehlen bis zu ZH 1'000'000

Es wird eng: Jetzt werden Zürcher Nummernschilder in den 930‘000ern ausgegeben. Wenn die Millionengrenze durchschritten wird, hat es kaum mehr Platz für all die Ziffern. Was dann geschieht, ist noch offen. Aber begehrt sind die hohen Nummern jetzt schon.

Rund 10‘000 Fahrzeuge mehr gab es im Kanton Zürich von Jahr zu Jahr seit der Jahrtausendwende. Doch nun hat sich die Zunahmequote etwas abgeschwächt. Noch gut 6000 zusätzliche Vehikel wurde Ende September 2018 gegenüber dem Vorjahresmonat gezählt. 928‘960 sind es genau gewesen. Und all diese Motorfahrzeuge müssen mit einer Nummer versehen sein, wenn sie auf den Strassen zum Einsatz kommen sollen. «Der Kanton Zürich wird der erste Kanton sein, bei dem die Millionen-Nummer erreicht wird», meint Severin Toberer, Sprecher des Zürcher Strassenverkehrsamtes. «Dies dürfte in fünf bis zehn Jahren der Fall sein.»

Gibt es Buchstaben statt Zahlen?

In der Region sind immer mehr Autos und Lastwagen unterwegs, die ZH-Nummer über 900‘000 führen. Aktuell gibt das Strassenverkehrsamt die ersten Schilder in den 930‘000ern aus. Da stellt sich die Frage, wie denn die Nummer aussehen wird, wenn eine zusätzliche Stelle benötigt wird. Werden dann die Schilder grösser oder die Ziffern kleiner? Kommen zu den Zahlen Buchstaben hinzu, um die Kombinationsmöglichkeiten zu erhöhen?

Verantwortlich für die Nummerngestaltung ist das Bundesamt für Strassen. Doch dort hat man sich noch nicht festgelegt, wie die Schilder inskünftig aussehen werden. Dass es mit etwas Quetschen vielleicht doch noch ginge, ohne das Schild zu vergrössern, hat sich bei den Motorradschildern gezeigt: Dort wurde nämlich im Kanton Zürich vor einiger Zeit der Sprung von der fünf zur sechsstelligen Zahl genommen. Und es ging. Und das Millionen-1 bei den Autonummern wäre ja schön schmal, da passt es vielleicht doch noch hinein. Vor allem, wenn auf den unmotivierten Punkt zwischen Kantonskürzel und Nummer verzichtet würde. 

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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