Politik

Julia macht beim Softporno nicht mehr mit

Je weniger Frauen noch dabei sind, desto härter kämpfen sie um «Bachelor» Clive Bucher. Zwei der noch übrig gebliebenen Ladies sind Seda aus Winterthur und Julia aus Nänikon. Während erstere den Schock ihres Lebens hat, merkt Julia in der dritten Folge, dass sie ja gar nicht alleine in Thailand ist, um das Herz von Clive für sich zu gewinnen.

Die Züriost-Redaktorinnen Talina Steinmetz und Annette Saloma lästern über die aktuelle Bachelor-Folge. (Video: Chiara Coniglio

Julia macht beim Softporno nicht mehr mit

Viel Silikon in zu engen Bikinis. Öl, das auf dem Körper eines Mannes eingerieben wird. Pobacken, die aus zu knappen Höschen blitzen. Was wie der Anfang eines Softpornos klingt, ist in Wahrheit der Beginn der dritten Folge der aktuellen « Bachelor » -Staffel. 

Bachelor Clive Bucher lud acht von vierzehn Ladies auf eine Bootsparty ein – darunter auch Julia aus Nänikon. Während die anderen Kandidatinnen ihre Finger und andere Körperteile kaum von Clive lassen konnten, betrachtete die 29-Jährige lieber das Meer und die umliegenden Inseln. « Wenn die andere Fraue es für richtig haltet, so um en Maa z’kämpfe, sölleds das mache. Für mich isches nüt.»

Viele Kämpfe und ein Rauswurf

Das schien auch der Bachelor zu merken und stellte Julia zur Rede. « Wenn, denn kämpfed Männer um mich. Nöd ich um en Maa. Mir isch de Zirkus z’viel worde» , begründete die Landschaftsgärtnerin ihren Rückzug.

Für den Rosenkavalier Clive war der Fall ziemlich schnell klar: « Kämpft sie nöd, isch sie die Falsch für mich.» Keine heisse Tanzeinlagen oder zu wenig knappe Kleidung sind also Gründe, weshalb Clive einer Frau keine weitere Chance gibt: Er schickte Julia direkt nach Hause in die Schweiz.

Eingesperrt und ums Einzeldate gebracht

  Im weiteren Verlauf der Folge konnte Julia aber eigentlich froh sein, war sie nicht mehr mit von der Partie. « Meine-Brüste-sind-mein-Kapital» – Mia und Amanda aus Los Angeles hatten nur Böses im Sinn: Die Sabotage eines Einzeldates!

Maria aus Deutschland wurde von Clive in dessen Villa eingeladen. Ganz zufällig fand sie natürlich an genau diesem Abend ihr Lieblingskleid nicht mehr – auch nach langer Suche unter dem Kopfkissen. Und noch viel zufälliger tauchten Mia und Amanda auf und meinten, sie haben das Kleid in der Wäschekammer gesehen.

 

Lange Rede, kurzer Sinn: Mia und Amanda schlossen Maria in der Waschküche ein, beschlagnahmten ihr Einzeldate und stecken Bachelor Clive ihre Zungen in den Hals. Wie romantisch. Oder auch nicht.

Die Neue wird zum Opfer

Nach und nach schienen sich die Ereignisse dieser Folge zu überschlagen. Nach einem gestohlenen Einzeldate tauchte auch noch eine neue Kandidatin auf – Caroline aus Deutschland – und zog, ohne Vorwarnung, bei Seda aus Winterthur ein. Diese bereitete die Neue bereits auf die anderen Kandidatinnen vor: « Du wirst es schwer haben. Untereinander sind die Mädchen zwar nett, geht es aber um den Bachelor, haben sie die Krallen ausgefahren.»

Zwar nett gemeint, aber eigentlich gar nicht nötig: Caroline erfuhr die Krallen der anderen am eigenen Leib. Von « Es ist Zeit, nach Hause zu gehen, Bitch» bis «Ich bin die einzig Caro da. Chasch wieder heiflüge» musste sich die grosse Caroline alles anhören – sehr zum Leid von Bachelor Clive, wie sich zeigte.

« Respekt isch es Muess!»

Der Rosenkavalier war geschockt, als er zuerst von der Intrige von Mia und Amanda und dann auch noch von den bösen Kommentaren gegenüber Caroline erfuhr. « Ich erwarte nöd, das ihr eu liebed. Aber de nötig Respekt isch es Muess!»

Das hat gesessen: Mia und Amanda entschuldigten sich in der Nacht der Rosen bei Maria – und erhielten, sehr zum Unverständnis vieler Zuschauer wahrscheinlich – eine Rose von Clive.

Für Seda aus Winterthur wurde es eng. Sie war, zusammen mit Valentina, die letzte die nach vorne gerufen wurde. « Ich möcht din Wille gseh, mich kennezlerne. Das fehlt mer» mahnte Clive die Winterthurerin. Diese nickte scheu und freute sich dann über die letzte Rose.

Neben Julia, die bereits zu Beginn der Folge ihre Koffer packte, mussten die Künstlerin Valentina und Bodybuilderin Sylwia nach Hause fliegen.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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