Gourmet-Sterne: Näniker Löwe steigt ab
Ein Gewinner, ein Verlierer und viel Stagnation – so lautet die Bilanz der diesjährigen Vergabe von «Gault-Millau»-Punkten. Jedes Jahr bewertet der bekannte Gastroführer der Spitzenköche Henri Gault und Christian Millau die Restaurants der Schweiz und sagt, welche Gourmettempel ihr Geld wirklich wert sein sollen
Nur noch 16 Punkte
Die von Restaurantführern heiss ersehnte Evaluation ändert dieses Mal für die regionalen Spitzenreiter aber wenig: Der Löwe in Bubikon, die Traube in Ottikon, die «Badstube» im Sternen in Wangen-Brüttisellen stagnieren im Jahr 2019 auf ihren 15 Punkten, die sie bereits für das Jahr 2018 erreicht haben. Das Restaurant «Zur frohen Aussicht» in Isikon bei Hittnau, das für 2018 14 Punkt erhielt, wurde nicht getestet. Das Lokal ist wegen eines Wirtewechsels vorübergehend geschossen.
Anders sieht es für das Gasthaus «Zum Löwen» in Nänikon aus. Stephan Stalder bekommt für das Jahr 2019 nur noch 16 statt der 17 Punkte des Vorjahrs.
First steigt auf
Einen Stern gewonnen haben einzig das Restaurant Jakob in Rapperswil und das Restaurant First in Ottikon. Das «First», die «Blume» in Freudwil, das Illnauer «Rössli» und die «Neue Forch» in Egg gehören zu denjenigen Lokalen, die ebenfalls 14 Punkte erreicht haben.
Die höchste Punktzahl geht an die Stadt Zürich. Das «The Restaurant» im «Dolder Grand» erhält neu 19 statt 18 Punkte und dessen Gastronomie-Führer Heiko Nieder wird «Koch des Jahres 2019».