Der Voranschlag 2019 der Stadt Dübendorf weist bei einem Aufwand von 166,9 Millionen Franken ein Minus von 4,1 Millionen auf. Dennoch wird der Stadtrat dem Gemeinderat beantragen, den Steuerfuss bei 81 Prozent zu belassen.
Finanzvorstand Martin Bäumle (GLP/GEU) ist zufrieden mit der Entwicklung der städtischen Finanzen. «Wir haben eine Aufwandsteigerung, aber keine Kostenexplosion», sagt er. Konkret erhöht sich der Nettoaufwand im Voranschlag gegenüber diesem Jahr um rund ein Prozent. So steigen etwa die Personalkosten um 0,7 Millionen Franken. Das hat einerseits mit einer Aufstockung von Stellenprozenten zu tun. Einen Einfluss auf diesen Budgetposten hat laut Bäumle aber auch das neue Rechnungsmodell HRM2, das Kostenverschiebungen mit sich bringe und einen Vergleich zu den Vorjahren verkompliziere.
Kein Geld vom Kanton
Der Stadtrat rechnet weiterhin mit steigenden Steuereinnahmen: Gegenüber dem Budget 2018 soll sich der ordentliche Steuerertrag um 1,4 Millionen Franken erhöhen.
Verzichten müssen die Dübendorfer nächstes Jahr allerdings auf den Ressourcenzuschuss, der aufgrund der hohen Steuereinnahmen 2017 wegfällt. Das bedeut Mindereinnahmen von 4 Millionen Franken. «Damit habe ich gerechnet, als es letztes Jahr um die Steuersenkung ging», hält Bäumle fest, «das Geld ist also noch nicht verteilt.»

