Neue Heimat für Frösche und Libellen
Das Römerbrünneli ist schon jetzt ein beliebtes Ausflugsziel für Kinderkrippen oder Schulklassen. Neuerdings gibt es zum Picknickplatz mit Grillstelle auch noch ein Biotop, bestehend aus zwei Teichen und einer kleinen Beobachtungsplattform.
Die Idee dazu hatten der frühere Stadtförster Robert Kühne und Philipp Jucker, Leistungsgruppenleiter Natur, Land- und Forstwirtschaft der Stadt Uster. «Im Oberustermer Wald haben wir aufgrund der Bodenbeschaffenheit ansonsten keine grösseren offenen Gewässer», sagt Jucker. So ist bis jetzt auch das Quellwasser beim Römerbrünneli einfach versickert.
Grasfrösche und Libellen
Ob der Ort für das Vorhaben überhaupt geeignet sei, habe man mit Biologen abgeklärt, sagt Jucker. «Die Antwort war, dass ein sogenanntes Trittbrettbiotop sehr sinnvoll sei für Arten, die ansonsten in der Umgebung wenig Lebensräume fänden. So erwartet man, dass sich Amphibien, namentlich Grasfrösche, und verschiedene Libellenarten ansiedeln.
Der Wald im Bereich des Biotops gehört nicht der Stadt Uster, sondern einer Erbengemeinschaft, zu der auch Ursula Schmid gehört. «Als die Stadt angefragt hat, habe ich selbstverständlich zugesagt», sagt sie. «Schliesslich geht es um einen guten Zweck.»
