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Neue Heimat für Frösche und Libellen

Beim Römerbrünneli im Oberustermer Wald hat die Stadt ein Biotop gebaut. Es soll Amphibien und Insekten einen Lebensraum bieten, die in dem Waldstück ansonsten nicht anzutreffen sind.

Rund zwei Wochen haben die Arbeiten an dem neuen Biotop gedauert. (Foto: Thomas Bacher)

Neue Heimat für Frösche und Libellen

Das Römerbrünneli ist schon jetzt ein beliebtes Ausflugsziel für Kinderkrippen oder Schulklassen. Neuerdings gibt es zum Picknickplatz mit Grillstelle auch noch ein Biotop, bestehend aus zwei Teichen und einer kleinen Beobachtungsplattform.

Die Idee dazu hatten der frühere Stadtförster Robert Kühne und Philipp Jucker, Leistungsgruppenleiter Natur, Land- und Forstwirtschaft der Stadt Uster. «Im Oberustermer Wald haben wir aufgrund der Bodenbeschaffenheit ansonsten keine grösseren offenen Gewässer», sagt Jucker. So ist bis jetzt auch das Quellwasser beim Römerbrünneli einfach versickert.

Grasfrösche und Libellen

Ob der Ort für das Vorhaben überhaupt geeignet sei, habe man mit Biologen abgeklärt, sagt Jucker. «Die Antwort war, dass ein sogenanntes Trittbrettbiotop sehr sinnvoll sei für Arten, die ansonsten in der Umgebung wenig Lebensräume fänden. So erwartet man, dass sich Amphibien, namentlich Grasfrösche, und verschiedene Libellenarten ansiedeln.

Der Wald im Bereich des Biotops gehört nicht der Stadt Uster, sondern einer Erbengemeinschaft, zu der auch Ursula Schmid gehört. «Als die Stadt angefragt hat, habe ich selbstverständlich zugesagt», sagt sie. «Schliesslich geht es um einen guten Zweck.»

 

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