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Zirkusstimmung an der Primarschule

Nach den Ferien stand für die Primarschüler und Kindergärtler der Schule Schuepis-Feldegg in Dürnten ein Kreativprogramm an. Begleitet vom Zirkus Balloni, feilten die Kinder eine Woche an ihren artistischen Künsten für den Auftritt von heute und morgen Abend.

Der Animator Daniel Aschwanden vom Zirkus Balloni bereitete diese Woche die Kinder für ihre grossen Auftritte vor. Bild: PD

Zirkusstimmung an der Primarschule

In Dürnten wird diese Woche gebastelt, geprobt, jongliert und getüftelt. Auf einer Wiese steht während der Zirkusprojektwoche das Zelt des Zirkus Balloni. An der Primarschule Schuepis-Feldegg laborieren die Schüler an ihrer Kreativität. «Die Motivation der Schüler und die Abwechslung vom Schulalltag machen die tolle Stimmung aus», meint die Schulleiterin Nadja Rohner. Sie hat zusammen mit einer Arbeitsgruppe die ganze Woche organisiert und 21 Gruppen à zwölf Schülern und Kindergärtlern zusammengestellt. «Als Lehrperson ist es toll mitanzusehen, wie begeistert die Schüler mitmachen und wie viele Ideen von ihnen aus gereift sind», sagt Rohner. 

Schüler sammelten Ideen
«Bei Frühlingsbeginn stellten wir Plakatwände auf, um den Schülern die Möglichkeit zu geben, eigene Themen für eine Projektwoche vorzuschlagen», so Rohner. Früh habe sich abgezeichnet, dass die Wahl zwischen einer Schweizerwoche oder einer Zirkuswoche zu treffen sei. «Der Entscheid fiel dann auf die Zirkuswoche, da sich die Schüler dieses Thema wünschten», sagt Rohner. Sie sei von Beginn an begeistert gewesen, wie sich die Schüler für die Woche eingesetzt haben. Besonders toll sei die gute Mischung, die zwischen den zum Teil erst fünfjährigen bis dreizehnjährigen Schülern gibt. «Durch diese Woche und die verschiedenen Arbeitsgruppen entstehen Freundschaften mit grossen Altersunterschieden, die im normalen Unterricht gar nicht entstehen würden», meint die Schulleiterin. 

Zirkusartistik statt Unterricht
Diese Woche sind alle Zimmer im Schulhaus Schuepis-Feldegg mit den verschiedenen Arbeitsgruppen besetzt. An einer Türe steht gross: «Slapstick-Team», an einer anderen «Backstage-Group». Diese Gruppe wird mit ihren Bauchläden durch das Publikum schreiten und andere organisatorischen Aufgaben übernehmen. Im Pavillon vor dem Zirkuszelt, das 20 Eltern schon am vergangenen Sonntag aufgestellt haben, werden zwölf Kinder zu Fakiren ausgebildet. In anderen Schulzimmern üben sich Schüler im Verhalten eines Clowns, studieren Tanz-Choreographien ein, proben den Seiltanz oder erlernen verschiedenste Zauberkünste. «Die Schüler sind voll dabei und zeigen grossen Einsatz, sodass uns Animatoren die halbe Arbeit abgenommen wird», sagt Daniel Aschwanden, einer der vier Animatoren des Zirkus Balloni. Er verbringt die ganze Woche vor Ort und ist seit 32 Jahren mit dem Zirkus unterwegs. «Das Zusammenspiel zwischen den Lehrern, Schülern und uns passt perfekt», so Aschwanden. Kinderfreundlichkeit und Spontanität seien die Grundsteine für die Tätigkeit als Animator im Zirkus Balloni. «Es ist ein schönes Gefühl, die begeisterten Gesichter der Kinder und ihren grossen Einsatz zu sehen. Wir achten darauf, nicht zu viele Inputs zu geben, da sonst der Spass schwinden würde.» Die Arbeit für die Aufführungen fördere die sozialen, wie auch motorischen Fähigkeiten der Kinder. Ein Kindergärtler ist am Montagnachmittag sogar freiwillig in den Unterricht gekommen, obwohl er eigentlich frei hatte. 

Heute Abend um 18.30 Uhr, wie am Freitag um 15 Uhr und um 18.30 Uhr, finden die Zirkusaufführungen auf dem Schulhausplatz der Primarschule Schuepis statt. Die Vorstellungen dauern jeweils zweieinhalb Stunden.
 

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