«Es ist mir wichtig, nicht abzuheben»
Sie machen bei «Germany’s Next Topmodel» mit. Von Dübendorf in die grosse Modelwelt unter den Fittichen von Heidi Klum. Was haben Sie während der Reise am meisten an Dübendorf vermisst?
Meinen Ehemann, der zu Hause auf mich wartet. Er ist aber sehr glücklich, dass ich diesen Schritt gegangen bin und meinen Traum lebe. Ich bin so happy, dass mich meine Familie und Freunde unterstützen und hinter mir stehen.
Müssten Sie sich entscheiden, wo würden Sie lieber leben: in Dübendorf oder in einer Grossstadt?
Es ist ein großer Traum von mir, eines Tages in einer großen Modemetropole zu leben. Ich finde Los Angeles eine sehr spannende Stadt.
Eigentlich arbeiten Sie als Bauzeichnerin in einem Ingenieurbüro. Wenn Sie entscheiden müssten: Würden Sie lieber zurück zu ihrem alten Job oder Model sein?
Ich habe natürlich bei «Germany’s Next Topmodel» mitgemacht, um mir auch als Model eine Karriere aufzubauen. Wenn die Sendung vorbei ist, möchte ich mir eine Karriere als Model und Influencerin aufbauen.
Ich stelle mir das als unglaublich schwierig vor, bekannt und erkannt zu werden und gleichzeitig auf dem Boden zu bleiben. Wie wichtig ist es Ihnen, nicht abzuheben?
Das ist meiner Meinung nach eine Charakterfrage. Es ist mir wichtig, nicht abzuheben. Mein positives und bodenständiges Umfeld hilft mir dabei.
Bei «Germany’s Next Topmodel» nimmt man Sie eher als ruhig wahr. Aus Zickenkriegen und Lästerein halten Sie sich eher raus. Wieso?
Es liegt nicht in meinem Naturell, mich ständig zu streiten. Ich bin ein harmoniebedürftiger Mensch. In gewissen Situationen ist es mir aber auch wichtig, meine Meinung zu sagen.
Haben Sie schon Freundschaften fürs Leben geschlossen?
Ich werde mich bestimmt in Zukunft mit einigen der Mädchen treffen und den Kontakt pflegen.
Etwas mehr als drei Monate sind Sie nun schon unterwegs, sind bis in die Top 8 vorgestossen. Die Challenges, die ihr jede Woche bei «Germany’s Next Topmodel» machen müsst, sind herausfordernd. Haben Sie schon einmal ans Aufgeben gedacht?
Es ist ein grosser Traum, der für mich in Erfüllung geht. Ich habe nicht ans Aufgeben gedacht. Wenn ich ein Ziel vor Augen habe, dann verfolge ich es auch.
Was war das Beste und welches das Schlimmste an «Germany’s Next Topmodel»?
Das Beste war für mich das Hollywood-Boulevard-Shooting. Das Unterwassershooting fand ich nicht so cool.
Was werden Sie als erstes in Dübendorf machen, wenn Sie wieder zurück sind?
Nach Hause gehen und die Zeit mit meiner Familie geniessen.
Dieses Interview wurde schriftlich geführt.