Politik

Barbara Schmid-Federer tritt zurück

Barbara Schmid-Federer kündigt ihren Rücktritt aus dem Nationalrat an. Sie glaubt, dass die CVP in urbanen Regionen wieder Wähler gewinnen könne – wenn die Parteileitung von ihrem konservativen Kurs abkommt.

Barbara Schmid-Federer: Rücktritt und Kritik am konservativen CVP-Kurs (Foto: Keystone)

Barbara Schmid-Federer tritt zurück

Nach elf Jahren ist genug: Die Männedörfler CVP-Nationalrätin Barbara Schmid-Federer kündigt im Interview mit den ZRZ-Medien ihren Rücktritt an. Ob die arg schwächelnde Zürcher CVP bei den nationalen Wahlen 2019 ihre beiden Sitze in Bern wird halten können, sei schwierig abzuschätzen, sagt die 52-Jährige. Wenn sich die Partei als liberal-soziale Kraft positioniere, sei dies möglich.

Kritik an Parteileitung

Den prononciert konservativ-bürgerlichen Kurs der nationalen Parteileitung hingegen hält sie für einen Fehler. Damit werde es nicht gelingen, das Wählerpotenzial abzuholen, das in urbanen Regionen brachliege. Kritisch beurteilt Schmid-Federer auch die von Parteichef Gerhard Pfister initiierte islamkritische Leitkulturdebatte.

Für Schmid-Federer rückt Philipp Kutter, Stadtpräsident von Wädenswil und CVP-Fraktionspräsident im Zürcher Kantonsrat, nach. (rab)

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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