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Klimawandel im Ustermer Stadthofsaal

Die betriebliche Sommerpause im Stadthofsaal soll für einen Umbau genutzt werden. Mit Gesamtkosten von rund 700'000 Franken soll die Energieeffizienz verbessert und die Hitze aus dem Saal verbannt werden.

Im Stadthofsaal soll während der Sommerpause die Energieeffizienz und die Kühlung verbessert werden. (Foto: Fabio Meier)

Klimawandel im Ustermer Stadthofsaal

Das Raumklima im Stadthofsaal Uster wird seit Jahren, insbesondere im Sommerhalbjahr, als viel zu heiss und stickig bemängelt, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt. «Im Sommer werden bis zu 41 Grad Celsius gemessen», sagt Patrick Wolfensberger, Abteilungsleiter Finanzen.

Wegen der Hitze hat auch schon David Gsell, ehemaliger Präsident des Berner Vereins, beim Bühnenmeister reklamiert. «Während einer unserer Veranstaltung mussten auch schon ältere Leute wegen der Hitze den Saal verlassen.»

Vor etwa drei Jahren habe auch Stadtpräsident Werner Egli einen Anlass des Vereins im Stadthofsaal besucht und die Wärme im Saal zu spüren bekommen. «Egli hat damals die Hitze bestätigt», sagt Gsell. Es sei Zeit, dass etwas gemacht werde, denn: «Wenn einem auf der Bühne der Schweiss herunterläuft, ist das nicht sehr angenehm», so Gsell.

Gesetzliche Notwendigkeit

Neben den Installationen gegen die Hitze, soll eine Wärmerückgewinnung eingerichtet und damit die Energieeffizienz verbessert werden, was auch gesetzlich vorgeschrieben sei. Wolfensberger drückt es so aus: «Die Nachrüstung einer Wärmerückgewinnung ist Pflicht, wenn sie wirtschaftlich ist.» Dazu werde unter anderem Leitungen zwischen Untergeschoss bis Dachgeschoss und Pumpen eingebaut.

Für den Umbau im Stadthofsaal sind 595’000 Franken vorgesehen. Der Stadtrat hat dazu einen einmaligen Kredit in dieser Höhe genehmigt. Das Geld sei für die Reduzierung der Sonneneinstrahlung, die Optimierung der Luftqualität sowie die Senkung des Energieverbrauchs durch die Wärmerückgewinnung und die neuen Ventilatoren gedacht, sagt Wolfensberger. Zusätzlich schlagen Architektur- und Ingenieurleistungen von 110‘000 Franken zu Buche.

Der Umbau erfolgt während der Sommerpause, es seien deshalb keine Einschränkungen zu erwarten, so Wolfensberger. «Es erfolgt zuerst eine Baueingabe bei der Abteilung Bau. Die Arbeiten selbst sind dann zwischen Mitte Juli und Mitte August vorgesehen», sagt er.

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