«Heimat» muss nochmals repariert werden
506’000 Franken hat die Revision der «Heimat» gekostet, das belegt die provisorische Projektabrechnung, welche der Vorstand der Schifffahrtsgenossenschaft Greifensee (SGG) kürzlich der Generalversammlung vorlegte. Provisorisch deshalb, weil noch Nachbesserungen nötig sind, wie der alte und neue SGG-Präsident Allen Fuchs auf Nachfrage sagt. Das mit der Revision beauftragte Schiffbauunternehme könne die Reparatur aus «personellen Gründen» nicht durchführen, so Fuchs. Deshalb müsse das eine andere Firma übernehmen, was Kosten zwischen 20’000 und 50’000 Franken mit sich bringe. Für die Arbeiten wird die «Heimat» für eine Woche aus dem Verkehr gezogen, als Kursschiff zwischen Maur und Niederuster verkehrt in dieser Zeit das MS David Herrliberger. Aufs Pfingswochenende hin soll die «Heimat» dann wieder in See stechen.
Hüppi neu im Verwaltungsrat
Die Reparaturen belasten die laufende Rechnung 2018 und haben damit keinen Einfluss auf das positive Jahresergebnis 2017, welches von den 173 anwesenden Genossenschafterinnen und Genossenschaftern abgesegnet wurde. Die Einnahmen belaufen sich auf 1,2 Millionen Franken, wovon unter dem Strich 63’000 übrig bleiben.
An der Generalversammlung wurde auch der Verwaltungsrat neu bestellt. Für die zurückgetretene Astrid Hauser ist neu der frühere Schwerzenbacher Gemeindepräsident Benno Hüppi an Bord. Die Vakanz durch den Abgang von Ruedi Storchenegger bleibt erst einmal bestehen. Eine Neubesetzung eile nicht, sagt SGG-Präsident Fuchs. «Die technischen Belange werde jetzt erst einmal ich übernehmen.»
