Nun ist es also umgesetzt, das neue Parkplatzregime in Dübendorf. Erst kürzlich wurde an der Glärnischstrasse die letzte Parkuhr aufgestellt, die eigentliche Umstellung auf die Zonenparkierung erfolgte aber schon auf Ende 2017. Seither gilt: In den Dübendorfer Aussenquartieren darf von 8 bis 20 Uhr mit Parkscheibe nur noch drei Stunden parkiert werden, mit einer Anwohnerparkkarte gibt es keine Einschränkungen.
Das neue System wurde ab Mai 2017 gestaffelt eingeführt und löste die frühere Bewirtschaftung der sogenannten Laternenparkplätze ab. Das Ziel: Die vielen Fremdparkierer vertreiben, die ihr Auto tagsüber stundenlang gratis in den Quartieren abstellten und den Anwohnern damit die Parkplätze streitig machten.
Teurer als früher
«Die Bevölkerung hat heute eindeutig mehr Parkplätze zur Verfügung als vor einem Jahr», bilanziert Sicherheitsvorstand André Ingold (SVP). «Die Lieferwagen von auswärtigen Gewerbebetrieben sind nicht mehr hier.» Die Änderung brachte allerdings auch höhere Kosten mit sich. So kostete das Nachtparkieren 40 Franken pro Monat, heute schlägt eine Monatskarte mit 50 Franken zu Buche. Die Jahreskarte ist mit 500 Franken hingegen nur noch unwesentlich teurer.
Marco Strebel, der Leiter der Abteilung Sicherheit, ist derzeit mit der Feinjustierung beschäftigt. «Mit dem neuen Parkplatzregime ist der Druck auf Nischenparkplätze gestiegen.» Damit meint er einerseits die Parkfläche vor der Badi, bei der Oberen Mühle oder beim Fussballplatz Zelgli, die privatrechtlich bewirtschaftet werden. Bis diese Parkplätze voraussichtlich im September mit Parkuhren bestückt sind, kann dort praktisch nach Lust und Laune gratis parkiert werden.

