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Das ist die Aussicht vom Jabee-Tower in Dübendorf

Der Jabee-Tower im Dübendorfer Hochbordquartier wird mit einer Höhe von 100 Metern das höchste Wohnhaus in der Schweiz sein. Noch sind die Bauarbeiten in vollem Gang. Doch Züriost hat schon mal die Rundsicht aus luftiger Höhe getestet.

Freie Sicht nach Dübendorf. (Foto: Fabio Meier), Für die Drohenflüge war eine Bewilligung der Flugsicherung Skyguide nötig. (Foto: Fabio Meier), Noch sind die Bauarbeiten in vollem Gang. Geplanter Bezugstermin ist im Herbst 2019. (Foto: Fabio Meier), Blick auf das Helsana-Gebäude und die noch unbebauten Felder. (Foto: Fabio Meier), Blick von der Giessen-Kreuzung aufs Hochbordquartier. (Foto: Fabio Meier), Der Norden und das untere Glattal. (Foto: Fabio Meier), Das Hochbord-Quartier im Überblick. (Foto: Fabio Meier), Im Vordergrund der Bahnhof Stettbach. (Foto: Fabio Meier)

Das ist die Aussicht vom Jabee-Tower in Dübendorf

Bis der Jabee-Tower seine endgültige, stolze Grösse erreicht hat, wird noch einige Zeit vergehen. Dann wird das Gebäude mit seinen 29 Etagen und 100 Metern das höchste Wohnhaus der Schweiz sein. Zumindest bis die Basler ihr Megaprojekt mit seinen drei bis zu 160 Meter hohen Wohntürmen realisiert haben, von dem bis zum jetzigen Zeitpunkt allerdings erst ein Studienauftrag existiert. In Dübendorf ist man definitiv schneller fertig: Der Bezug ist für Herbst 2019 vorgesehen.

Höhe der Mieten steht noch nicht fest

Was die Mieter ausser einer super Aussicht auf das Glattal und die Greifenseeregion erwartet, ist noch nicht ganz klar. Die Höhe der Miete wie auch die Grundrisse der 1,5- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen stünden noch nicht fest, sagt Chantal Kummer von der Varioserv Immobilien Treuhand AG.

Nur so viel: «Je weiter oben, desto höher ist die Miete. Es werden sicher keine Billigwohnungen, aber auch keine Luxusobjekte.» Doch auch ohne genaue Angaben hätten schon zahlreiche Personen ihr Interesse bekundet. Bei den Gewerberäumen sei man aufgrund der längeren Vorlaufzeit schon weiter mit der Planung, sagt Chantal Kummer. Vertragsabschlüsse gebe es hingegen noch keine.

Der Turm steht inmitten eines 10’000 Quadratmeter grossen Parkgeländes.

Aber nicht nur die Aussicht soll gut sein, auch die Sicht auf den Turm selber. Neben seiner elliptischen Grundform und der schräg zulaufenden Spitze weist das Gebäude eine Fassade auf, die ihr Erscheinungsbild je nach Lichteinfall und Standort leicht verändert. Benannt ist der Jabee-Tower übrigens nach Jakob Beerstecher, dem Gründer der gleichnamigen Gärtnereidynastie, auf deren Firmenland das Vorhaben realisiert wird.

Balkone in luftiger Höhe

Besonders für ein Wohnhaus mit diesen Ausmassen sind die Balkone. Dass es da zuweilen ganz schön windig werden könnte, streitet Kummer nicht ab. Und die Höhe sei natürlich auch nicht jedermanns Sache. «Aber es gibt in der Wohnung ein ganz anderes Raumgefühl, wenn es nach dem Fenster nicht gleich senkrecht runtergeht und man die Balkontüre öffnen kann.»

Auch wenn die meisten Dübendorfer niemals in den Genuss einer solch erhabenen Wohnlage kommen werden, hat die Allgemeinheit dennoch etwas von diesem Mega-Bauprojekt. Denn am Ende wird der Turm inmitten eines 10‘000 Quadratmeter grossen Parkgeländes stehen, das öffentlich zugänglich ist.

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