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Fehr befürchtet Aufhebung des Ustermer Berufsschulstandortes

Die grüne Kantonsrätin Karin Fehr Thoma hat eine Anfrage eingereicht. Sich möchte vom Regierungsrat wissen, welche Pläne er zum Berufsbildungsstandort Uster hat.

Eine Anfrage der Ustermer Kantonsrätin Karin Fehr Thoma zum Berufsbilungsstandort Uster ist zur Zeit im Kantonsrat hängig. (Foto: Archiv Züriost)

Fehr befürchtet Aufhebung des Ustermer Berufsschulstandortes

Die Ustermer Kantonsrätin Karin Fehr Thoma (Grüne) befürchtet eine Aufhebung des Bildungsstandortes Uster. «Gefahr für Uster – was hat es mit der Aufhebung des Berufsschulstandortes Uster tatsächlich auf sich?», schreibt Fehr in ihrer Anfrage an den Zürcher Regierungsrat.

In dem Schreiben heisst es weiter: «In Uster wurden in den vergangenen Wochen bereits Befürchtungen laut, dass die Berufsfachschule in Uster mittelfristig gefährdet ist, weil die Kantonsschule Uster mehr Platz benötige.» Sie möchte unter anderem vom Regierungsrat wissen, was dieser bei zusätzlichem Bedarf an Räumen bei der Kantonsschule unternehmen würde.

Tatsächlich eine Option?

Fehr stützt sich in ihrer Anfrage auf die prognostizierten Schülerzahlen an den Mittelschulen und Berufsfachschulen. Diese wurden 2013 vom Regierungsrat im Rahmen der Strategie Schulrauminfrastruktur Sekundarstufe erhoben.

Schülerzahlen und Prognosen

  Stand 2016
 

Prognose 2040

Berufsfachschule Uster 42’000 Lehrnende 54’000 Lehrnende Mittelschule 16’400 Schüler 21’900 Schüler

 

 

 

 

Fehr möchte weiter wissen, ob die Aufhebung des Berufsbildungsstandortes Uster für den Regierungsrat mittelfristig tatsächlich eine Option sei. Denn die Zusammenarbeit der in Uster bestehenden Berufsbildungsangebote mit der neuen Kantonsschule und die gemeinsame Nutzung des Schulraums seien in einem Schreiben als grosse Vorteile gewürdigt worden. (dam)

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