Die Stadt an der Glatt wächst vor allem an den Rändern massiv. Unterstützen Sie eine weitere Urbanisierung oder soll Dübendorf im Kern ein Dorf bleiben?
Dübendorf soll im Kern ein Dorf bleiben. Die Urbanisierung soll gebremst werden, damit kein Dichtestress entsteht. Ausserdem müssen wir an die Zukunft denken und für die nächsten Generationen freien Raum lassen.
Entgegen den Plänen von Bund und Kanton will der Stadtrat die Privatfliegerei vom Flugplatz Dübendorf fernhalten. Ist das Wunschdenken oder lohnt sich der Kampf?
Der Kampf lohnt sich. Der Flugplatz soll nicht den Interessen einiger privilegierten Menschen dienen, sondern für alle Bewohner der Gemeinde zur Verfügung stehen. Gut vorstellen kann ich mir eine Grünanlage, wo man sich erholen kann, Sport treibt, gemeinsam Biogartenbau betreibt.
In den nächsten Jahren kommen grosse Investitionen auf Dübendorf zu. Was ist nötig, damit die Stadt das finanziell verkraftet?
Man muss unterscheiden zwischen Investitionen, die wirklich nötig sind und die Lebensqualität der meisten Menschen in der Gemeinde deutlich verbessern und solchen, von denen nur eine Handvoll Menschen profitieren. Die Bevölkerung sollte in jedem Fall gut informiert sein und mitentscheiden.
«Die Schaffung einer lokalen Währung wäre eine gute Idee.»

