Uster wird bis 2035 auf 40’000 Einwohner anwachsen. Was muss getan werden, damit dieses Wachstum allgemeinverträglich ist?
Uster muss sich nicht neu erfinden. Die vom Regierungsrat vorgesehene Grössenordnung von 40’000 Einwohnern entspricht einem Richtwert. Berücksichtigt man die aktuelle Einwohnerzahl von 35’000 Einwohnerinnen und Einwohnern, so darf diese Zahl nicht erschrecken, denn bereits heute erfährt Uster einen Nettozuwachs von rund 350 Personen jährlich. Die bevorstehende Zonenplanrevision wird dazu beitragen, dass einer verdichtenden Bauweise Rechnung getragen wird und somit mehr Bewohnern Platz geboten werden kann.
In den nächsten Jahren kommen grosse Investitionen auf Uster zu. Was ist nötig, damit die Stadt das finanziell verkraftet?
Die drei Grossprojekte Hallenbad Uster, Schulhaus Krämeracker und Dammstrasse konnten oder können allesamt mit Nettovermögen finanziert werden. Weiter stehen nun grössere Investitionen im Zeughausareal an. Hier gilt es, mit Sachverstand und Augenmass Wünschbares von Machbarem zu trennen und zu finanzieren. Denn auch hier gilt: Teure Investitionen bedeuten gleichermassen auch jährlich wiederkehrende hohe Unterhaltskosten.
«Ebenso gilt es die Zentrumsentwicklung weiter voranzutreiben.»
Wenn Sie gewählt werden: Welche Themen setzen Sie auf die politische Agenda?
Mein Augenmerk in meiner weiteren Legislatur werde ich wiederum auf einen gesunden städtischen Finanzhaushalt legen. Ebenso gilt es die Zentrumsentwicklung weiter voranzutreiben.

