Uster wird bis 2035 auf 40’000 Einwohner anwachsen. Was muss getan werden, damit dieses Wachstum allgemeinverträglich ist?
Mit dem Wachstum von Uster steigt die Dichte. Dies bedingt grosszügige Ausgleichsflächen für Freizeit und Erholung. Die Abstimmung zur Waldinitiative hat gezeigt, dass den Ustermern eine intakte Natur am Herzen liegt. Mit dem Drei-Pärke-Konzept von Oberuster bis hin zum See sind wir sicherlich auf gutem Weg, dies ansprechend zu gestalten.
In den nächsten Jahren kommen grosse Investitionen auf Uster zu. Was ist nötig, damit die Stadt das finanziell verkraftet?
Usters Finanzen sind gut aufgestellt. Trotzdem gilt es die nötige Vorsicht walten zu lassen und Nötiges von Wünscheswertem zu separieren, um nicht in Schieflage zu geraten.
«Es wäre angebracht, ein Gesamtverkehrskonzept ins Auge zu fassen.»
Wenn Sie gewählt werden: Welche Themen setzen Sie auf die politische Agenda?
Ein besonderes Augenmerk verdient sicherlich die Digitalisierung. Damit ist jedoch nicht gemeint, Schalter zu schliessen und Angebote nur noch auf Internet und Handy zu verlagern, sondern Abläufe so zu strukturieren, dass eine Vereinfachung und Minderung der Papierflut erreicht werden kann, was letztlich allen dient. Ebenfalls ein Augenmerk verdient die Verkehrssituation. Gerade im Rahmen der Stadtraumplanung 2035 wäre es angebracht, ein Gesamtverkehrskonzept ins Auge zu fassen, statt einen Flickenteppich an Einzellösungen zu realisieren.

