Uster wird bis 2035 auf 40’000 Einwohner anwachsen. Was muss getan werden, damit dieses Wachstum allgemeinverträglich ist?
Die Wachstumsprognose ist letztlich Ausdruck der Attraktivität unserer Stadt. Es braucht vor allem einen klaren Plan. Wenn wir das Siedlungsgebiet verdichten, müssen wir zugleich die Freiräume definieren, damit unsere Stadt ihre Lebensqualität behält. Uster hat eine Perlenkette von attraktiven Parks, die wir ausbauen müssen. Dann kann zum Beispiel im Stadtpark mit dem geplanten Bau von zwei Hochhäusern das urbane Feeling eines Central Parks in New York entstehen, wo man gern hingeht. Die wunderbare Natur rund um die Stadt mit See, Ried, Wiesen und Wäldern muss als Naherholungszone integral erhalten bleiben.
In den nächsten Jahren kommen grosse Investitionen auf Uster zu. Wie kann das die Stadt finanziell verkraften?
Mit einer klaren Finanzstrategie und dem nötigen Know-how. Und man muss mit einer attraktiven Steuerpolitik gute Steuerzahler und Firmen anziehen.
Wenn Sie gewählt werden: Welche Themen setzen Sie auf die politische Agenda?
Ich möchte Uster noch viel stärker als regionales Zentrum positionieren und zur Smart City machen, Start-ups und Unternehmen aus neuen Branchen wie zum Beispiel Medizinaltechnik oder Robotik anziehen und den Verkehr für alle Verkehrsteilnehmer verflüssigen.
«Die Gastronomie könnte noch etwas vielfältiger sein.»

