Die Stadt an der Glatt wächst vor allem an den Rändern massiv. Unterstützen Sie eine weitere Urbanisierung oder soll Dübendorf im Kern ein Dorf bleiben?
Die Urbanisierung ist Tatsache. Trotzdem ist das «Alte» nicht immer schlecht. Wir haben bestehende Infrastrukturen, die nicht einfach vergrössert, verkleinert oder erneuert werden können, auch wenn es zum Teil von neuen Quartieren und deren Bewohnern gefordert wird.
Die Urbanisierung von Dübendorf ist eine grosse Herausforderung, die es in den nächsten Jahren zu bewältigen gilt. Eine Herausforderung, die unter dem Aspekt der Stabilität der städtischen Finanzen viel Aufmerksamkeit benötigt.
Entgegen den Plänen von Bund und Kanton will der Stadtrat die Privatfliegerei vom Flugplatz Dübendorf fernhalten. Ist das Wunschdenken oder lohnt sich der Kampf?
Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben am 26. November der Exekutive den Auftrag erteilt, sich in allen Belangen für die Umsetzung des Gemeindekonzeptes respektive gegen die Privatfliegerei einzusetzen. Als neuer Stadtpräsident bin ich diesem Abstimmungsresultat verpflichtet.
In den nächsten Jahren kommen grosse Investitionen auf Dübendorf zu. Was ist nötig, damit die Stadt das finanziell verkraftet?
Mit den finanziellen Ressourcen muss massvoll umgegangen werden. Jede Ausgabe und Investition muss hinterfragt und überprüft werden. Die Stadt Dübendorf ist sowohl organisatorisch wie auch finanziell für diese Herausforderungen gut aufgestellt.
«Durch die Nähe zur Stadt Zürich hat sich das Verhalten in den öffentlichen Räumen verändert.»

