Während der Parkraum entlang der Strassen in Dübendorf mittlerweile ausnahmslos bewirtschaftet wird, sieht das bei Dübendorfer Freizeitanlagen ganz anders aus. Sprich: Die Parkplätze der Badi, der Oberen Mühle, der Kunsteisbahn Im Chreis und den Fussballplätzen Zelgli und Buen können nach wie vor gratis benützt werden.
Doch das soll sich nun ändern. Gemäss Finanz- und Liegenschaftenvorstand Martin Bäumle (GLP/GEU) ist geplant, ab 1. September die Gebührenpflicht einzuführen – allenfalls auch etappenweise und in einem ersten Schritt bei den «wichtigsten» Anlagen. «Wir sind da noch an diversen Abklärungen dran.»
Ungerechtes System
Das Thema wird in Dübendorf seit Jahren immer mal wieder diskutiert, auch gab es verschiedentlich Stimmen aus dem Parlament, die eine Einführung der Gebührenpflicht gefordert haben. Bäumle räumt ein, dass es in der Sache Verzögerungen gegeben habe, Gründe seien die politische Agenda und auch ein Wechsel in Bezug auf die Zuständigkeiten.
«Die Einnahmen werden die Stadtkasse entlasten», sagt Bäumle. Zudem sei es nur gerecht, dass den Autofahrern künftig Gebühren auferlegt werden. «Jede Fläche der öffentlichen Hand hat einen Wert, und es entstehen Kosten für den Unterhalt.» Auch seien gewisse Investitionen nötig, befänden sich doch einige der Flächen in einem schlechten Zustand. Dennoch müssten die Autofahrer zum Beispiel für den Eintritt ins Freibad nicht mehr bezahlen als die Badigäste, die zu Fuss oder mit dem Velo kommen.

