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Baubeginn – jetzt offiziell

Am Freitag erfolgte der Spatenstich für den Umbau und die Sanierung des Landenberghauses und des angrenzenden Pfarrhauses, und zwar mal ohne Schaufel. Wegen den Bauarbeiten herrscht im Städtli Greifensee vorübergehend ein neues Verkehrsregime.

Gemeindepräsidentin Monika Keller bei Ihren Ausführungen. Sie sei froh, dass es nun endlich losgehe, sagte sie. (Foto: Nathalie Guinand), Die Verantwortlichen mit denkmalgeschützten Ziegeln. Oben, von links: Gemeindepräsidentin Monika Keller, Mario Wagen (Architekt), Lea Mandalaz (Architektin), Bruno Schaerli und Franziska Graf Schläppi (Gemeinderäte); unten, von links: Ingo Brinkmann (Bauherrenbegleitung), Herbert Hubmann (Liegenschaften), Roger Schlatter (Bauleitung). , Zu Beginn wird von den Bauarbeiten noch nicht viel zu sehen sein. (Foto: Nathalie Guinand), Zu Beginn wird von den Bauarbeiten noch nicht viel zu sehen sein. (Foto: Nathalie Guinand)

Baubeginn – jetzt offiziell

Bereits Ende letzten Jahres wurde die Schadstoffsanierung in Angriff genommen, Anfang Woche richteten die Bauarbeiter die Baustelle ein – und am Freitagnachmittag erfolgte nun mit dem Spatenstich der offizielle Beginn der Umbau- und Sanierungsarbeiten am und im Landenberghaus und dem Pfarrhaus. Und zwar für einmal nicht mit Schaufel oder Bagger, sondern auf einem Baugerüst.

Zu Beginn sollte von den Bauarbeiten nicht viel zu sehen sein, denn zuallererst wird das Landenberghaus ausgeräumt und das Ausbruchmaterial mit Mulden weggeführt. Der weitere Zeitplan der Gemeinde sieht vor, dass Mitte März die Handwerker damit beginnen, das Dach abzudecken. Dabei ist Fingerspitzengefühl angesagt, denn möglichst viele der wertvollen alten Ziegel sollen wiederverwertet werden. 

Gegen Ostern sollten die Innenwände und Decken abgebrochen sein. Gleichzeitig bekommen die historischen Fassaden ein Korsett aus Stahlträgern; die Mauern werden zudem auf ein neues Fundament gestellt. Im selben Zeitraum beginnen im Pfarrhaus die Demontage- und Instandsetzungsarbeiten, wobei Böden, Decken oder das Gebälk integral erhalten bleiben müssen.

Kran ist keine Gefahr

Wie der Gemeinderat in einer Mitteilung schreibt, werde sich der Kran nie mit Lasten über die Häuser im Städtli drehen. Auch werde der Kran nach Arbeitsschluss in der Regel nicht arretiert, wodurch er sich wie eine Fahne im Wind bewegen könne und von allfälligen Böen nicht angreifbar sei.

Mit dem Beginn der Bauarbeiten herrscht im Städtli vorübergehend ein neues Verkehrsregime – gemäss dem Gemeinderat aus Gründen der Sicherheit. Die Zufahrt von Westen ist nicht mehr möglich, denn es gilt Einbahnverkehr: Der Verkehr wird von der östlichen Zufahrt vis-à-vis der «Alten Kanzlei» im Uhrzeigersinn über die Städtli- und Schlossstrasse geführt.

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