Schulhaus Stägenbuck wird erneut zum Riesenprojekt
Der Projektwettbewerb für die Erweiterung und Sanierung der Schulanlage Stägenbuck ist abgeschlossen; vergangene Woche wurden die beteiligten Projekte erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Auf den ersten Podestplatz geschafft hat es das Projekt Appia des Zürcher Architekturbüros Niedermann Sigg Schwendener. Es beinhaltet zwei markante Neubauten. Der eine davon befindet sich direkt anschliessend an das Schulhaus an der Zwinggartenstrasse und soll ermöglichen, den Klassenbestand der Sekundarschule von 13 auf 21 zu erhöhen. Über die ganze Schulanlage gesehen, wird das Kontingent von 28 auf 42 Klassen erweitert.
Der andere Neubau soll etwas abgesetzt vom Primarschulhaus auf der Grundfläche des heutigen Lehrschwimmbeckens erstellt werden und Platz bieten für die Schulverwaltung, den erweiterten Kindergarten, die Bibliothek oder die Tagesbetreuung.
Bestehende Hallen werden umgebaut
Vom ambitioniertesten Element des Projekts wird am Ende kaum etwas zu sehen sein: Die Dreifachturnhalle soll präzis unterirdisch zwischen der bestehenden Sporthalle, dem Singsaal und dem Primarschulhaus eingepasst werden. Mit Tageslicht versorgt wird die Halle über Glasbausteine, die im darüber liegenden, neugestalteten Pausenplatz eingebaut werden.

