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Politik

Jetzt putzen die Privaten auch an der Glatt

Die Arbeit der privaten Putzequipe am Wochenende am Bahnhof Dübendorf hat aus Sicht der Stadt den gewünschten Erfolg erzielt, deshalb wird deren Einsatz auf den Glattquai ausgeweitet. Weil der Bahnhof nach wie vor ein neuralgischer Punkt ist, denkt man im Stadthaus nun über Überwachungskameras nach.

Die Diskussion um Abfall in der Bahnhofunterführung ist in Dübendorf ein Dauerbrenner. Doch in letzter Zeit registriert man im Stadthaus eine Entschärfung des Problems. «Die Situation hat sich markant verbessert», sagt Marco Strebel, der Leiter der Abteilung Sicherheit.

Grund dafür sei der private Reinigungsdienst, der jeweils an den Wochenenden am Bahnhof und insbesondere in der Unterführung den Dreck wegräumt und die überquellenden Abfallkübel leert. Weil die personelle Kapazität des Tiefbauamts eingeschränkt sei, habe der Stadtrat diese Massnahme im Sommer 2016 beschlossen, so Strebel.

Die Hemmschwelle erhöhen

Diese Anordnung war als Versuch ausgelegt und galt ursprünglich bis Ende 2017. «Nun wurde die Massnahme um ein Jahr verlängert», sagt Strebel. Gleichzeitig habe man die Zahl der Einsätze von drei auf zwei pro Wochenende reduzieren können. Neu wird zudem regelmässig eine Putztour im neugestalteten Park am Glattquai durchgeführt.

Abgesehen davon, dass der Abfall entsorgt werde, habe die Arbeit des privaten Reinigungsdiensts eine präventive Wirkung gegen Littering, ist Strebel überzeugt. «Wo es sauber ist, ist die Hemmschwelle höher, etwas wegzuwerfen. Allerdings gibt es leider immer noch viel zu viele Leute, denen alles egal ist.»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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