Landenberghaus: Rekurs zurückgezogen
Es stand einiges auf dem Spiel: Hätte der Rekurs gegen die Baubewilligung des Gemeinderats den Baustart auch nur einen Monat verzögert, wäre der ganze Zeitplan über den Haufen geworfen worden. Dies weil dann gewisse Betonarbeiten aufgrund der Jahreszeit um ein halbes Jahr hätten verschoben hätten müssen.
Entsprechend erleichtert ist die Greifenseer Gemeindepräsidentin Monika Keller (FDP), dass der Rekurs zurückgezogen wurde und die Bauarbeiten für das 11,7-Millionen-Projekt demnächst beginnen können.
Keine Bedenken vom Kanton
«Wir haben mit dem Rekurrenten das Gespräch gesucht», sagt sie, «dabei konnten wir offene Fragen klären und über seine Bedenken diskutieren.» Den genauen Wortlaut des Rekurses will Keller aus rechtlichen Gründen nicht verraten. Ein Punkt sei die Sorge um Mehrverkehr gewesen, sagt Keller. «Verschiedene andere Aspekte des Rekurses waren nach unserer Ansicht baurechtlich nicht relevant.» Auch der Kanton, der aufgrund des Bewilligungsverfahrens in das Projekt involviert ist, habe in einer Stellungnahme keinerlei Bedenken angemeldet.
Mitte Februar gehts los
Die aufschiebende Wirkung des Rekurses hatte Einfluss auf das Gesamtprojekt, nicht aber auf die Schadstoffsanierung im Landenberghaus. Damit hatten die Verantwortlichen aufgrund des sportlichen Zeitplans bereits begonnen, seit Ende Jahr ist sie abgeschlossen. Noch nicht erledigt ist die Schadstoffsanierung im angrenzenden Pfarrhaus, wie der Gemeinderat in einer Mitteilung schreibt.
Ausstehend sind ausserdem gewisse Abklärungen, etwa in Zusammenhang mit feuerpolizeilichen Auflagen, zum Beispiel was den Brandwiderstand von Wänden, Decken und Türen anbelangt. «Diese Punkte konnten wir nicht abklären, bevor die konkreten Anforderungen bekannt waren», sagt Keller. Einen Einfluss auf den Beginn der eigentlichen Bauarbeiten habe das allerdings nicht; der Baustart findet wie geplant Mitte Februar statt.
