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Das Oberländer Neujahrsbaby heisst Elena

Das neue Jahr ist noch sehr jung, als im Spital Uster Elena zur Welt kommt. Es ist das erste Baby, das im 2018 in der Region das Licht der Welt erblickt hat.

Die stolzen Eltern Madeleine und David Schwand mit der kleinen Elena. (Mirjam Müller)

Das Oberländer Neujahrsbaby heisst Elena

Sie ist 2870 Gramm schwer und 47 Zentimeter gross und heisst Elena Schwand: Um 1.27 Uhr ist im Spital Uster das erste Kind des Jahres 2018 im Zürcher Oberland zur Welt gekommen. Seine stolzen Eltern sind Madeleine und David Schwand aus Gutenswil (Volketswil). Die Kleine hat einen grossen Bruder namens Lionel.

Kerngesund und kräftig

Die kleine Elena ist kerngesund und für ihre zierliche Statur schon sehr kräftig. Und noch etwas zeichnet die Kleine aus: Sie ist sehr pünktlich. Der eigentliche Geburtstermin wäre der 2. Januar gewesen. Offenbar zögerte Elena am Neujahrstag deshalb noch, war ihr Weg ans Licht doch recht lange. 16 Stunden lag die Mutter in den Wehen. Da die Herztöne dann schwächer wurden, entschied sich der Arzt für einen Notkaiserschnitt. 

Fünf Stunden später auch in Wetzikon Geburt

Im GZO-Spital in Wetzikon ging es bis zur ersten Geburt noch etwas länger: Um 6.13 Uhr begrüsste das Geburtshilfeteam das erste Baby des Jahres 2018, einen Buben. Nicht aufs neue Jahr warten konnte hingegen ein anderer kleiner Junge. Er bahnte sich bereits am 31. Dezember den Weg ins Freie und wurde um 22:23 Uhr als letztes Baby des Jahrgangs 2017 geboren. 
 
2017 kamen im GZO Spital Wetzikon 884 Kinder zur Welt, davon 425 Mädchen (48 Prozent) und 459 (52 Prozent) Jungen. Der geburtenreichste Monat war mit 81 Babys der Juli. 2017 kamen 16 Zwillingspärchen im GZO auf die Welt. 

Anna und Liam am beliebtesten

Die Hitlisten der beliebtesten Vornamen im Zürcher Oberland führen laut der GZO-Babygalerie bei den Mädchen Anna und bei den Jungen Liam an. 

Mit 26 Prozent weist das GZO Spital Wetzikon 2017 wie in schon in den vergangenen Jahren eine im kantonalen und nationalen Vergleich tiefe Kaiserschnittrate auf. Auch die Rate der sekundären, also beim Eintritt auf die Gebärabteilung nicht geplanten Kaiserschnitte, ist mit 11.5 Prozent auf tiefem Niveau.

Barbara Blöchlinger-Wegmann, Leitende Ärztin Frauenklinik, erklärt: «Unser erstes Anliegen ist es, die Gebärenden im intensiven und aussergewöhlichen Erlebnis der Geburt ihres Kindes zu unterstützen – und dies so individuell möglich. Viele werdende Mütter wünschen sich eine natürliche Geburt. Ihnen stehen zahlreiche, auch alternativen Methoden zur Schmerzlinderung und zur Anregung der Wehentätigkeit zur Verfügung. Aber auch vorgängige Beratungsgespräche und Geburtsvorbereitungskurs begünstigen Spontangeburten.» 

Ein Fünftel der Babys werden im Wasser geboren

In den letzten Jahren deutlich zugenommen hat die Zahl der Wassergeburten im GZO-Spital in Wetzikon. Von 2014 auf 2015 verdoppelte sich deren Zahl von 45 auf 91. 2016 kamen bereits mehr als jedes fünfte spontangeborene Baby im Wasser auf die Welt. 2017 blieb die Zahl der Wassergeburten auf hohem Niveau: 103 Gebärende nutzen das Angebot der im Gebärzimmer integrierten Badewanne.

«Das Geburtserlebnis im Wasser wird von vielen Frauen geschätzt, weil das warme Wasser Entspannung, Wohlgefühl und Schmerzlinderung mit sich bringt. Tatsächlich werden im Wasser weniger Schmerzmittel nachgefragt. Das Wasser kann auch den Verlauf der Geburt  begünstigen: Der Muttermund öffnet sich schneller, der Blutverlust ist geringer und Dammverletzungen seltener. Und das Kind erlebt im Wasser einen besonders sanften Start ins Leben», erklärt Sandra Dürst, seit fünf Jahren Hebamme am GZO Spital Wetzikon. (zo)

 

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