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Politik

Ein Velo zur Erinnerung an eine verrückte Idee

Die Skulptur-Enthüllung vom Samstag war auch ein Grund für den Prenzlauer Bürgermeister, wieder mal nach Uster zu kommen, um die Städtepartnerschaft zu feiern. Die Skulptur steht symbolisch für eine verrückte Idee, die verwirklicht wurde.

Schon seit einiger Zeit hatte das Edelstahlvelo beim früheren Präsidenten des Quartiervereins Kirchuster, Eberhard Eitel, gestanden. Nun wurde die Skulptur am Samstagnachmittag bei der Schifflände in Niederuster feierlich enthüllt. Das Doppelvelo soll zum einen an die Fahrt einiger Ustermer Velobegeisterter im Mai 2016 von hier ins norddeutsche Prenzlau erinnern, und zum anderen ein Sinnbild für die Städtepartnerschaft zwischen diesen Städten sein.

Insgesamt hatten rund zwei Dutzend Gäste den Weg an die Einweihung gefunden. Auch zugegen waren neben Eitel auch Usters Alt-Stadtpräsident Martin Bornhauser und der Bürgermeister der deutschen Stadt Prenzlau, Hendrik Sommer, der eine kurze Rede hielt. Sommer hatte es sich am Wochenende nicht nehmen lassen, auch beim Ustertagschiessen und der Ustertagfeier zu festen.

So kam es zum Velodenkmal

Am Stadtfest Uster im Jahre 2015 kam Eberhard Eitel auf die Idee, eine 1200-Kilometer-Velotour zur Ustermer Partnerstadt in Prenzlau zu unternehmen. Diese Idee wurde dem Prenzlauer Bürgermeister Hendrik Sommer unterbreitet, der damals in Uster weilte. Gemeinsam vereinbarte man, dass eine Ustermer Velogruppe pünktlich zum Beginn des Prenzlauer Stadtfestes am 29. Mai 2016 um 14 Uhr ankommen sollte. Im Mai 2016 trat dann eine 15-köpfige Ustermer Gruppe rund um Eitel die lange Fahrt an. 17 Tage brauchten sie bis nach Prenzlau. 45 Kilometer vor dem Ziel stiessen noch zwei Prenzlauer Stadträte dazu. Der ganze Tross fuhr, begleitet von einer Musikkapelle, die auf der Hauptbühne «Wir sind mit dem Radl da» spielte, pünktlich in Prenzlau ein.

Miniaturvelo

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