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Kaputte Kaffeemaschine, «what else»?

Am Samstag, 28. Oktober, reparieren im Zeughaus Uster Besucherinnen und Besucher kostenlos unter Anleitung von Profis ihre Lieblingsgegenstände. Anlässlich des zweiten «Schweizer Reparaturtages» soll auch das Repair Café Uster mithelfen, den letztjährigen Rekord zu brechen.

Ein Mitglied vom Verein Dorfwerkstatt Nänikon-Greifensee «DoWeGry» hilft bei der Reparatur. (Bild: Christian Senn), Ein Mitglied vom Verein Dorfwerkstatt Nänikon-Greifensee «DoWeGry» hilft bei der Reparatur. (Bild: Christian Senn), Ein Mitglied vom Verein Dorfwerkstatt Nänikon-Greifensee «DoWeGry» hilft bei der Reparatur. (Bild: Christian Senn), Asylbewerber reparierten im vergangenen Jahr Textilien mit der Nähmaschine. (Bild: Christian Senn), Werkzeuge sind vorhanden, spezielle Ersatzteile müssen von den Besuchern selber mitgebracht werden. (Bild: Christian Senn), Ein Mitglied vom Verein Dorfwerkstatt Nänikon-Greifensee «DoWeGry» hilft bei der Reparatur. (Bild: Christian Senn)

Kaputte Kaffeemaschine, «what else»?

Im Zeughaus in Uster werden am Samstag, 28. Oktober, von 10 bis 15 Uhr nach 2016 zu zweiten Mal viele kaputte Gegenstände mit ihren Besitzern im Repair Café erwartet. Unter dem Namen Repair Café ist ein ehrenamtliches Treffen zu verstehen, bei welchem die Besucher defekte Produkte von zuhause mitbringen und mit anderen zusammen oder auch alleine reparieren können.

Beim letztjährigen Anlass sei eine gute Mischung aus Personen mit ökologischem Gewissen und solchen mit Liebe zum ihrem Gegenstand gekommen, sagt Markéta Bregenzer von der Stadt Uster.

Hilf mir es selbst zu tun

Asylbewerber und Mitglieder vom Verein Dorfwerkstatt Nänikon-Greifensee «DoWeGry» sind auch in diesem Jahr wieder als Reparaturprofis dabei. Sie unterstützen die Besucher bei der Reparatur und zeigen diesen die nötigen Handgriffe und den Umgang mit den Werkzeugen.
Im letzten Jahr seien kaputte Kaffeemaschinen die häufigsten «Patienten» gewesen, sagt Bregenzer. Dies habe zeitweise zu einer langen Schlange geführt. Dieses Jahr wolle man zur Vermeidung längerer Wartezeiten mehr Leute bei der Elektroreparatur und auch am Empfang einsetzen.

Oft ist es ein bisschen Freestyle
Markéta Bregenzer,  Stadt Uster

Reparieren könne man grundsätzlich alles, sagt Markéta Bregenzer, aber Ersatzteile habe man nur die geläufigsten im Repair Café. Die speziellen Teile müssten die Besucher selber mitnehmen. «Oft ist es ein bisschen Freestyle», sagt Bregenzer. Kaffeemaschinen seien aber grundsätzlich schwierig zu reparieren. Man solle diese besser direkt beim Hersteller zur Reparatur bringen, so Bregenzer.

Begeisterung für die alten Sachen

Nebst den Elektrogeräten wurden auch alte Uhren, Möbel, Fahrräder, Kleider und verschiedene andere Sachen wieder instand gesetzt. Bei ganz alten Gegenständen würden die Reparaturprofis jeweils in Begeisterung ausbrechen.

Schweizer Reparaturtag
Am Samstag, 28. Oktober 2017, findet in der Schweiz der zweite Schweizer Reparaturtag statt. An diesem Tag öffnen dank der Koordination der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) zahlreiche Reparaturveranstaltungen aus der ganzen Schweiz ihre Werkstatt. 30 Reparatur-Initiativen und Repair Cafés haben in der Deutschschweiz bereits ihre Teilnahme zugesichert. Der Konsumentenschutz rechnet damit, dass der Reparatur-Rekord vom letzten Jahr gebrochen wird. Damals reparierten die Repair Cafés gemeinsam über 1000 Gegenstände, was über drei Tonnen Material vor dem Abfall rettete. Gemessen wird der Rekord einerseits an der Menge der reparierten Gegenstände, andererseits an deren Gewicht.

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