Migros setzt verstärkt auf Regionalität
Regionale Rohstoffe, Wertschöpfung in der Region und gelebtes Bäckerhandwerk – das sind Werte, die die Migros Ostschweiz hochhält. Mit dem Ausbau des «Aus der Region. Für die Region»-Sortiments (AdR) in ihren 23 Hausbäckereien geht die Genossenschaft einen grossen Schritt in diese Richtung. Ab dem 24. Oktober werden weitere zehn beliebte Brote aus Rohstoffen hergestellt, die direkt aus der Region stammen. Zudem bereichern drei neue Brotsorten die regionale Angebotspalette: Krustenkranz dunkel, Silserkranz und Buurezopf.
Bessere Orientierung für Kundschaft
Parallel zur Erweiterung der regoinalen Brotauswahl lanciert die Migros Ostschweiz den neuen Auftritt «Frisch & Handgemacht», welcher die Vorort-Produktion sowie die Handwerkskunst in den Hausbäckereien unterstreicht. Mathias Steinhauer, Leiter des Bereichs Backwaren/Convenience, bringt es auf den Punkt: «So weiss unsere Kundschaft auf einen Blick, welche Produkte unsere über 260 Bäcker und Konditorinnen täglich frisch vor Ort herstellen.»
Neue Verpackungen
Eine weitere Orientierungshilfe bieten die neuen Verpackungen. So sind beispielsweise die Brotbeutel mit einem grossen transparenten Bereich versehen, welcher es ermöglicht, das Produkt in der Verpackung zu begutachten. Zusätzlich zum prägnanten Produktname liefern die Brotbeutel auch Informationen zum verwendeten Mehltyp und zum Ausmahlungsgrad.
Damit Produkte das Label «Aus der Region. Für die Region» tragen dürfen, müssen sie strenge Richtlinien erfüllen. Für Matthias Steinhauer ist es besonders erfreulich, dass sämtliche neuen AdR-Brote in den Hausbäckereien die regionalen Vorgaben problemlos erfüllen. «Beim Mehl, sowie auch bei den Eiern oder bei der Butter können wir auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Produzenten aus der Region zählen.»
Etwas teurere Rohstoffe
Rohstoffe aus der Region sind in der Beschaffung etwas teurer. „Das AdR-Mehl kostet gut acht Prozent mehr», erklärt Mathias Steinhauer. „Bei den regionalen Eiern, die vor allem im Zopf-Bereich verwendet werden, betragen die Kostensprünge gar mehr als 50 Prozent.» Dies hat zur Folge, dass diejenigen Brote, die auf AdR umgestellt werden, im Schnitt sieben Prozent teurer werden.
Der Verantwortliche für den Bereich Backwaren/Convenience bei der Migros Ostschweiz ist überzeugt, mit dem Ausbau des AdR-Brot-Sortimentes auf die richtige Karte zu setzen. „Viele Kundinnen und Kunden schätzen den Mehrwert unserer AdR-Produkte und sind darum auch bereit, ein wenig mehr dafür zu bezahlen.»
