Abo

Politik

Die Mitte will dem Stadtrat Beine machen

Ein fussgängerfreundlicheres Zentrum in Uster ist Teil des Stadtentwicklungskonzeptes. Erst müssen aber die Parkplätze unter den Boden verlegt werden. Der Mitte-Fraktion des Gemeinderats geht dies zu langsam voran.

Wie sich der Verkehr der Stadt Uster entwickeln soll, wird aus dem Stadtentwicklungskonzept und dem darin enthaltenen Projekt «Stadtraum 2035» Uster aufgezeigt. Auch die Schritte für ein fussgängerfreundliches Zentrum der Stadt sind dort vermerkt.  Der Stadtrat pocht erst auf die Verwirklichung der Parkplätze beim Kern Süd, dem Gerichtsplatz und dem Zeughausareal, was einigen Gemeinderäten zu lange dauert.
Deshalb hat die Fraktion der Gemeinderäte aus GLP, EVP, CVP und BDP eine Motion verfasst. Damit wollen sie erreichen, dass im Ustermer Zentrum während vier Wochenenden (eines pro Jahreszeit) auf unbestimmte Zeit nur Fussgänger und Velos zugelassen werden.

Unsere Fraktion ist frustriert, dass der Stadtrat ein solch behäbiges Tempo einschlägt...
Ivo Koller, Gemeinderat BDP

Vier Strassen betroffen

Dies betrifft die Post-, Gerichts-, Webern- und den östlichen Teil der Bankstrasse. Der Busverkehr wird wie bei anderen Anlässen über die Bahnhofsstrasse umgeleitet. Gemeinderat Ivo Koller (BDP) ist Hauptunterzeichner der Motion. Er erklärt: «Unsere Fraktion ist frustriert, dass der Stadtrat ein solch behäbiges Tempo einschlägt und erst die Tiefgaragen beim Gerichtsplatz und dem Zeughaus gebaut haben will, bevor er sich Gedanken zur Verkehrsentlastung im Zentrum macht.» Koller will diese Zeit nicht abwarten und den Stadtrat dazu zwingen, endlich in den «zweiten Gang» zu schalten, wie er sagt.

Grüne wollten radikalere Lösung

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?