Mit viel Feuer den Frost besiegt
Für die meisten Oberländer Winzer war es ein vergeblicher Kampf. Trotz unzähliger Massnahmen wie der Einsatz von Kerzen, Feuer oder Wärmedecken fiel die Weintraubenernte dieses Jahr gering aus.
Einige aber hatten Glück und ein gutes Händchen wie zum Beispiel Erika Schwarz aus Adetswil. Sie konnte einen wesentlichen Teil ihrer Trauben retten, die sie auf ihrem Weinberg in Adetswil anbaut. Sie musste aber grossen Aufwand betreiben um Frostschäden an den Triebknospen der Weintrauben zu verhindern. Anfang Jahr hatte sie eine ganze Nacht durch Feuerstellen mit Finnenkerzen und Aluschalen in Betrieb gehalten. So sind rund 80 Prozent ihrer Trauben verschont geblieben. Die meisten Winzer konnten nur gerade 20 bis 30 Prozent des Bestandes retten. Nun sind aber Erika Schwarz‘ Trauben noch nicht im Trockenen. Nächste Woche findet die Wümmet statt. «Ich hoffe auf gutes Wetter», sagt sie.
Videoimpressionen von der Wümmet auf dem ustermer Stauberberg:
(Video: Simon Grässle)
