Verhagelte Kürbisse landen nicht auf dem Mist
Im August hat es auf dem Juckerhof im Rafzerfeld die diesjährigen Kürbisbestände stark verhagelt. Am 1. September hat die Kürbisausstellung auf dem Juckerhof in Seegräben und auf dem Bächlihof in Jona trotzdem wie geplant begonnen. « Wir konnten sogar ein Rekordwochenende verbuchen » , schreibt der Juckerhof in einer Mitteilung.
Hagelsack für die Hofgäste
Was geschieht also nun mit diesen vielen Hagelkürbissen? « Wegwerfen ist keine Option, wir kämpfen gegen Food Waste », heisst es in der Mitteilung weiter. Einen Teil der Hagelkürbisse werden die Köche und Konditoren des Hofes zu Suppe und Kuchen verarbeiten. Zudem bietet man neu die Kürbissuppe im Glas an. Diese wird natürlich ebenfalls aus Hagelkürbissen hergestellt.
Doch diese Massnahmen reichen nicht aus. Deshalb steht der Rest zum Verkauf. So bietet der Juckerhof nun einen Hagelsack an, den die Hofbesucher zum Pauschalpreis füllen können. « So möchten wir die Gäste ermuntern, auch optisch nicht perfekt aussehende Kürbisse zu kaufen. » Auch wenn diese Kürbisse äusserlich Hagelnarben aufweisen, seien sie innerlich einwandfrei. Auch die Lagerfestigkeit leidee nicht, da die Hagelnarben verwachsen sind.
