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Junge Oberländerin will Zürcher Stadträtin werden

Die Juso Stadt Zürich schickt mit Nina Hüsser eine Oberländerin in den Stadtratswahlkampf 2018. Die 22-jährige setzte sich an der Vollversammlung am Donnerstagabend gegen Lewin Lempert durch.

Nina Hüsser will Zürcher Stadträtin werden. (Bild: zvg)

Junge Oberländerin will Zürcher Stadträtin werden

Nina Hüsser ist politisch schon länger äusserst aktiv: Seit 2015 ist sie Co-Präsidentin der kantonalen Juso. Hüsser stammt ursprünglich aus dem Zürcher Oberland, ist aber mittlerweile stark mit der Stadt verbunden.

Nun kandidiert sie für den Zürcher Stadtrat. Sie will eine Politik für die Frauen, die Jungen und die Verdrängten dieser Stadt machen. Ihrer Ansicht nach ruht sich die im Parlament vertretene Linke zu stark auf dem bisher Erreichten au

Gegenüber der Nachrichtenagentur sda zeigte sich Hüsser nach der Nomination überzeugt, dass ihr das Frauenthema zum Sieg verholfen habe. Denn auch in einer fortschrittlichen Stadt wie Zürich würden Frauen immer noch systematisch unterdrückt. Ihre Kandidatur soll unter anderem dieses Problem vermehrt ins Zentrum rücken.

Sie nehme ihre Kandidatur sehr ernst, sagte Hüsser weiter. Sie wolle zeigen, dass auch Junge Verantwortung für die Stadt Zürich übernehmen können.

Ihre Wahlchancen dürften aber sehr klein sein. Primär dient ihr der nun anstehende Wahlkampf als Sprungbrett für die Gemeinderatswahlen. Für Zürcher Stadtparlament kandidiert sie nämlich ebenfalls, und zwar auf dem Listenplatz 7 des Wahlkreis 4/5, in welchem die SP derzeit fünf Sitze hält. 

 

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