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ZKB steigert Halbjahresgewinn

Diese Zahlen dürfen sich sehen lassen: Die Zürcher Kantonalbank hat im ersten Halbjahr 2017 den Konzerngewinn gegenüber der Vorjahresperiode um sieben Prozent auf 420 Millionen Franken gesteigert.

Die Zürcher Kantonalbank verzeichnet ein höherer Gewinn im ersten Halbjahr 2017 als in der Vorjahresperiode. (Symbolbild: Heidy Dietiker)

ZKB steigert Halbjahresgewinn

Mit einer sehr erfreuliche Zwischenbilanz wartete heute Freitagmorgen die Zürcher Kantonalbank auf: einem um sieben Prozent gesteigerten Halbjahresgewinn gegenüber der Vorjahresperiode. Wie die Bank in einer Medienmitteilung schreibt, haben sämtliche Ertragspfeiler zu diesem Resultat beigetragen. Mit einer Gesamtkapitalquote von 17,9 Prozent hat die Zürcher Kantonalbank ihre äusserst solide Kapitalisierung weiter gestärkt.

Martin Scholl, Vorsitzender der Generaldirektion, sagt zum Halbjahresergebnis: «Es ist uns in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres erneut gelungen, ein hervorragendes Ergebnis zu erzielen. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der anhaltenden geopolitischen Risiken und angesichts des insgesamt herausfordernden Umfelds erfreulich. Das hervorragende Ergebnis belegt die operative Stärke unserer Bank und ist nicht zuletzt auf die erfolgreiche Umsetzung unserer auf Diversifikation und Kontinuität ausgerichteten Strategie zurückzuführen.»

Wachsender Ertrag 

Der Geschäftsertrag stieg im ersten Halbjahr 2017 um drei Prozent auf 1185 Milloinen Franken. Zu diesem Wachstum haben alle Ertragspfeiler beigetragen. Besonders erfreulich entwickelte sich der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, aber auch der Erfolg aus dem Zinsengeschäft und dem Handelsgeschäft konnte gesteigert werden.

Nach wie vor wichtigster Ertragspfeiler ist das Zinsengeschäft mit einem Anteil von 50 Prozent am Geschäftsertrag der Bank, gefolgt vom Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mit 32 Prozent und dem Handelsgeschäft mit 16 Prozent.

Für das erste Halbjahr 2017 resultierte ein Geschäftserfolg von 417 Millionen Franken, was gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg von sechs Prozent entspricht. Der ausserordentliche Ertrag belief sich auf sieben Millionen Franken nach drei Millionen Franken im Vorjahr. In der abgelaufenen Berichtsperiode fiel kein ausserordentlicher Aufwand an, nachdem im Vorjahr noch ein Aufwand von einer Million Franken verbucht wurde. Der Aufwand für Steuern wird mit fünf Millionen Franken ausgewiesen, nach vier Millionen im Vorjahr. Unter dem Strich resultierte damit ein Konzerngewinn von 420 Millionen Franken nach 393 Millionen Franken im Vorjahr, was einem Anstieg von sieben Prozent entspricht.

Die Kundenvermögen wuchsen im ersten Halbjahr 2017 um 9,8 Milliarden Franken auf 274,5 Milliarden Franken.

Zuversichtlich in die Zukunft

Zum Ausblick sagt Martin Scholl: «Mit unserem breit diversifizierten Geschäftsmodell sowie unserer Kundennähe sind wir trotz anspruchsvollem und wettbewerbsintensivem Umfeld zuversichtlich, dass wir auch im zweiten Halbjahr ein ansprechendes Ergebnis erwirtschaften werden.»

 

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