Ein gewittriger 1. August
Auf dem Radarbild war gut zu erkennen, wie um 18.30 Uhr ein schmales, aber niederschlagsintensives Unwettergebiet über das Oberland hinwegzog. Dass es dann doch nicht allzu heftig ausfleil dürfte der Tatsache zuzuschreiben sein, dass von den Alpen her immer noch eine leichte Föhnströhmung weht.
Föhn mit Bremswirkung
In den einschlägigen Internetforen wie www.sturmforum.ch wurde den ganzen Tag über heftig diskutiert, ob und wann es heute zu Gewittern kommt – und wie heftig sie ausfallen. Fakt ist: Am Alpenrand weht der bereits erwähnte leichte Föhn. Solange dieser Wind bläst, bleibt das Zürcher Oberland vom schlimmsten verschont.
Der Unwetterwarndienst www.estofex.org hat weite Teile Mitteleuropas unter den Gefahrenlevel 2 gestellt. Teile Deutschlands – etwa von Kassel bis Berlin – sowie die russische Enklave Königsberg stehen sogar unter dem Level 3, der höchsten und von Estofex nur ganz selten verwendeten Gefahrenstufe. Für diese Regionen rechnen die Meteorologen mit heftigen Unwettern und sogar mit Tornados.
