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Schöne Sommerferien sind auch in Winterthur möglich

In den Sommerferien verreist ein Grossteil der Winterthurer in den Süden. Fünf Ausflug-Tipps in der Eulachstadt beweisen, dass auch Daheimgebliebene nicht zu kurz kommen müssen.

Tipp 1: Walcheweiher. (Bild: Michael Hotz), Tipp 2: Affenschlucht (Bild: Christian Saggese), Tipp 3: Bruderhaus. (Bild: Christian Saggese), Tipp 4: Tempodrom und Wunderland. (Bild: Talina Steinmetz), Tipp 5: Technorama. (Bild: Archiv)

Schöne Sommerferien sind auch in Winterthur möglich

Nur noch dreimal schlafen, dann heisst es für alle Winterthurer Schüler: fünf Wochen Sommerferien. Gleich am Wochenende verreisen viele Familien in den Urlaub. Es geht Richtung Süden an den Strand oder in die Berge.

Welche Ferien-Tipps für Winterthurer haben Sie? Teilen Sie uns diese in der Kommentarspalte mit.

Doch es ist gar nicht unbedingt nötig, den ganzen Reisestress auf sich zu nehmen. Warum nicht einfach eine Woche Urlaub auf «Balkonien» machen und tagsüber Ausflüge in Winterthur unternehmen? Die Eulachstadt hat einiges zu bieten, wie die folgenden Sommerferien-Tipps beweisen.

Lieber Affenschlucht oder Walcheweiher?

Winterthur hat zwar Seen, aber keinen See. Deshalb lieben die Eulachstädter ihre insgesamt fünf «Schwümbis». Aber es gibt weitere Bade-Alternativen.

Etwas versteckt unter den Bäumen des Lindbergs liegt der Walcheweiher. Von Herbst 2011 bis anfangs 2013 wurden umfassende Erneuerungsarbeiten an und um den Weiher vorgenommen. Die neu angelegten Fusswege mit stimmigen Brücken und Sitzbänken laden die Spaziergänger zu Beobachtungsrundgänge oder  zum Innehalten ein. Durch eine neu angelegte Steintreppe ist auch das Baden gut möglich. Einen leckeren Cervelat «brätlen» ist dank grosser Feuerstelle ebenfalls kein Problem.

Schon seit längerem ist die Affenschlucht kein Geheimtipp mehr. Das Fluss-Paradies der Töss am Rande von Wülflingen ist aber trotzdem einen Ausflug wert. Die Wasserbecken rund um die kleinen Wasserfälle sind Winterthurs Natur-Whirlpools.

80 Tiere locken ins Bruderhau

Wer gerne Tiere mag, muss nicht extra einen Safari-Trip nach Afrika buchen. Das Bruderhaus hat in diesem Bereich ebenfalls einiges zu bieten, und das erst noch gratis. 80 Tiere von neun Arten leben im 1890 gegründeten Wildpark mitten im Wald. 

Neben drei verschiedenen Hirsch-Arten haben mit Luchs und Wolf auch zumindest ehemals einheimische Jäger ihr Zuhause auf dem Eschenberg. Am besten verbindet man einen Ausflug ins Bruderhaus mit einer kurzen Wanderung vom Stadtzentrum aus.

Wenn es mal regnen sollte: Tempodrom und Technorama

Auch in den Sommerferien scheint nicht immer die Sonne. Bei Regen sind Indoor-Aktivitäten zu empfehlen.

Ein actionreiches Angebot bietet das Tempodrom, das erst kürzlich in Töss wieder öffnete (wir berichteten). Die Rennbahn ist stattliche 400 Meter lang. Gokartfans können sich messen und ihre Rundenzeiten verbessern.

Im dazugehörigen Indoorspielplatz Wunderland sind Kinder willkommen, sich auszutoben. Neben einem grossen Vulkan, den man raufklettern kann, findet sich in der 3200 Quadratmeter grossen Halle auch einige Trampoline, die für fliegende Herzen und Körper sorgen.

Ein Schlecht-Wetter-Programm-Klassiker ist das Technorama. Das berühmte Swiss Science Center in Oberi wartet ab Montag, 24. Juli bis Samstag, 29. Juli, mit einem speziellen Ferien-Angebot auf. In der Discovery Week lernen naturwissenschaftlich interessierte Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren alles rund ums Thema Luft. Die Sonderausstellung «Luft – ist nicht nichts» läuft ebenfalls noch – und zwar bis Oktober.

Wer also nicht verreist, muss nicht verzagen. Schöne Sommerferien sind auch in Winterthur möglich.

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