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Rock the Ring rechnet mit Gewinn

Das diesjährige Rock the Ring dürfte finanziell ein Erfolg werden. Für die Organisatoren ging auch das angepasste Konzept auf, konnte doch mit dem von Rappern geprägten Freitag jüngeres Publikum angezogen werden.

Rock the Ring rechnet mit Gewinn

Vornehmlich Hip Hop und Rap am Freitag, Hard Rock am Samstag und viel Nostalgie am Sonntag lautete das Rezept des diesjährigen Openairs Rock the Ring. Und dieses Konzept ist offensichtlich aufgegangen: Hansruedi Knöpfli, Verwaltungsrat der Rock the Ring AG und zuständig für Marketing und Kommunikation ist zuversichtlich, dass die diesjährige Ausgabe – im Gegensatz zum Festival im vergangenen Jahr – mit einem Gewinn schliessen wird. An den drei Tagen wurden 24’000 zahlende Besucher gezählt. Das ist die zweithöchste Zahl in der vierjährigen Geschichte des Openairs. Am Samstag wurde mit 11’800 Eintritten sogar ein Besucherrekord verzeichnet.

Das Budget des Grossanlasses beläuft sich auf rund 3,8 Millionen Franken. Platz hätte es auf dem Gelände eigentlich für bis zu 15’000 Besucher täglich. Doch Knöpfli ist sich bewusst, dass es schwierig werden dürfte, einmal ein «ausverkauft» beim Rock the Ring vermelden zu können. «Der Markt für Openairs ist gesättigt. Und für uns kommt hinzu, dass wir vergleichsweise peripher liegen.»

Neues Line-up am Freitag
Für den Rockanlass war die Zusammensetzung des Line-ups am Freitag völlig neu: Schweizer Bands, vornehmlich aus der Rapper-Szene, und als Höhepunkt die deutsche Gruppe Fanta 4.
Diese Zusammensetzung hat auch zu einer leichten Verjüngung des Publikums geführt. Das Durchschnittsalter der Besucher hat sich von 46 leicht auf etwa 43 Jahre gesenkt.

Die schönsten Momente vom Freitag im Video:

Nur 80 leichte Fälle bei der Sanität

Verschont geblieben ist das Openair diesmal auch vor grösseren Problemen. Das trockene Wetter hatte schon im Vorfeld für einen festen Untergrund gesorgt, so dass die Parkplätze auf den Wiesen eingerichtet werden konnten. Während der drei Tage hatten es die Sanitäter nur mit rund 80 leichteren Fällen zu tun, die Hälfte davon wegen der Hitze.

Als besonders positiv wertet Knöpfli, dass es zu keinerlei Schlägereien gekommen ist.

Nächste Ausgabe in Planung

In ziemlich genau einem Jahr steigt die nächste grosse Party im  Hinwiler Betzholzkreisel. Wie Hansruedi Knöpfli, Verwaltungsratsmitglied der Rock the Ring AG und zuständig für Marketing und Kommunikation, erklärte, sei die Planung schon in Angriff genommen worden und die ersten Offerten für Bands draussen. «Wir wollen möglichst rasch kommunizieren, wer 2018 dabei sein wird», hielt er fest. Ein solches Festival brauche Kontinuität.

Die schönsten Momente vom Samstag im Video:

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