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Die Hitzewelle rollt an

Der Juni ist bereits vielversprechend mit deutlich mehr Sonne als üblich gestartet. Und jetzt wird es auch noch hochsommerlich heiss: Die Meteorologen reden von einer Hitzewelle, die mindestens bis zum Wochenende andauern dürfte.

Bei Temperaturen über 30 Grad ist das Strandbad Auslikon der optimale Ort. (Archivbild: Seraina Boner), Wer kann wird die nächsten Tage eine Abkühlung im Wasser geniessen, wie hier im Bild am Pfäffikersee. (Archivbild: Seraina Boner), Wer gerne ein Sonnenbad nimmt wie hier in Pfäffikon, kommt diese Tage absolut auf seine Rechnung. (Archivbild: Gesa Lüchinger), Auch im eigenen Garten kann man sich bei Temperaturen von gegen 34 Grad prima erfrischen, wie dieser Bub hier beweist. (Archvbild: Laurin Eicher), Einer der angenehmsten Orte in diesen heissen Tagen dürfte die Schlucht im Quellgebiet der Töss am Tössstock sein. (Archivbild: Nicolas Zonvi), Freibäder wie hier im Bild die Badi Pfäffikon dürften in den kommenden Tagesn sehr gut besucht sein. (Archivbild: Urs Weisskopf), Auf den Liegewiesen wie hier im Strandbad Auslikon könnte der Platz eng werden. (Archivbild: Seraina Boner), Der Sprung ins kühle Nass - keine schlechte Idee bei über 30 Grad. (Archivbild: Seraina Boner), Am Abend sind allerdings einzelne Hitzegewitter möglich. (Archivbild: Fabio Meier)

Die Hitzewelle rollt an

Sommerfreunde kommen dieses Jahr auf ihre Rechnung. Nach dem Kälteeinbruch Ende April und einer eher langsamen Erholung im Mai zeigt sich der Juni bislang von seiner schönen Seite. Nämlich warm und mit viel Sonne. In der Tat wurden bislang in der Region deutlich weniger Niederschläge verzeichnet als in dieser Jahreszeit eigentlich üblich sind.

Nach einer kleinen Einbusse nach den Gewittern vom Donnerstagabend und einem angenehmen Wochenende nimmt der Hochsommer nun richtig Anlauf. Bereits am Montagnachmittag dürften die Temperaturen auf 30 Grad steigen. Für die kommenden Tage wird es sogar noch heisser. Laut Meteoschweiz steigt das Quecksilber morgen Dienstag verbreitet auf 33 Grad, am Freitag liegen sogar 34 Grad drin.

Heisse Luftmassen aus dem Mittelmeerraum

Ursache dieser Hitzewelle ist in erster Linie ein Hochdruckgebiet mit Kern über Mittel- und Osteuropa. Dieses Hoch war bereits am Wochenende wetterbestimmend, am Samstag und am Sonntag wehte aber eine Bise, welche die Höchsttemperaturen in Bereichen zwischen 24 und 28 Grad verharren liess. Zudem führten die Bise und die klare Luft dazu, dass es in der Nacht gut abkühlen konnte.

Doch das dürfte nun vorbei sein. Denn heute hat der Wind auf Südwest gedreht. Dadurch fliesst zunehmend heisse Mittelmeerluft in die Region. Zusammen mit der derzeit maximal möglichen Sonneneinstrahlung führt das zu Hitzetagen. Durchaus passend ist da, dass am Mittwoch auch kalendarisch beziehungsweise astronomisch der Sommer beginnt.

Einzelne Hitzegewitter denkbar

Allerdings nimmt jetzt dann auch die Gewitterneigung wieder zu. Ab Dienstag bilden sich über den Bergen Quellwolken. Gegen Abend sind in den kommenden Tagen isolierte Hitzegewitter durchaus möglich.

Dieser Wettercharakter dürfte bis Samstag anhalten. Am Sonntag könnte es dann nach einem schwülen Tag verbreiteter zu Schauern und Gewittern kommen. Die Temperaturen sollen aber weiterhin über dem für die Jahreszeit üblichen Wert verbleiben.

Neuer Rekord für den Juni

Auch der Wetterdienst Meteonews meldete sich heute Nachmittag zur bevorstehenden Hitzewelle. In einer Mitteilung an die Medien schreibt er, dass der diesjährige Juni hinter dem Juni 2003 der zweitwärmste je gemessene werden dürfte. 2003 war danach auch der ganze Sommer heiss. «Allerdings sei gewarnt davor, aus dem diesjährigen heissen Juni Rückschlüsse auf den restlichen Sommer zu ziehen», heisst es in der Mitteilung weiter.

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