Politik

Technopark bietet Coworking Space an

Der Technopark Winterthur betreibt seit 1. April die sogenannte Workeria. Im Gemeinschaftsbüro mit permanenten und flexiblen Arbeitsplätzen können sich Jungunternehmer einmieten. Die offizielle Eröffnung ist nächsten Montag.

Technopark-Geschäftsführer Thomas Schumann in seinem Coworking Space. (Bild: Michael Hotz)

Technopark bietet Coworking Space an

Coworking ist das Schlagwort einer neuen Arbeitskultur. Fixe Arbeitsplätze werden abgelöst durch mobiles Arbeiten in flexibel nutzbaren Gemeinschaftsbüros oder in Neudeutsch: Coworking Spaces.

Einen solchen Coworking Space betreibt der Technopark Winterthur seit dem 1. April. In der sogenannten Workeria bietet die hiesige Förderungs-Institution von Start-ups und anderen Winterthurer Neo-Unternehmen auf 200 Quadratmetern verschiedene Räume mit Arbeitsplätzen an, die motivieren und inspirieren sollen. Insgesamt gibt es acht permanente und 16 flexible Arbeitsnischen.

Eröffnung während der Work Smart Woche

Im Rahmen der schweizweiten Work-Smart-Woche – während der Aktionswoche vom 15. bis 19. Mai finden im ganzen Land diverse Veranstaltungen rund um neue, flexible Arbeitsformen statt – eröffnet der Technopark die Workeria am kommenden Montag mit einem offiziellen Anlass.

Namhafte Coworking-Experten wie etwa Jenny Schöpper, Präsidentin des Vereins Coworking Schweiz, und Dr. Michael Grampp vom Beratungsunternehmen Deloitte halten kurze Impulsreferate.

Winterthur hat nur wenig Coworking Spaces

Der Technopark ist in Winterthur einer der wenigen Anbieter von solchen Coworking Spaces. Andere Beispiele sind etwa die MSM Gruppe, die im «Landbote»-Gebäude am Garnmarkt Bürofläche anbietet, Co-Work Winterthur auf dem Lagerplatz oder das belgische Unternehmen Regus, das am Bahnhofplatz flexible Bürolösungen offeriert.

Die Workeria ergänzt nun dieses Angebot. Thomas Schumann ist von den Vorteilen dieser flexibel nutzbaren Gemeinschaftsbüros überzeugt. Der Technopark-Geschäftsführer sagt: «Coworking fördert die Vernetzung und Interaktion. Damit ist es besonders für Start-up-Gründer und Freelancer attraktiv. Zudem reduziert es Pendlerströme.» Die Workeria passe also perfekt zum Auftrag des Technoparks, Innovationen zu fördern.

Ein grosser Vorteil seines Coworking Space ist für Thomas Schumann, dass dessen Nutzer vom ganzen Angebot des Technoparks profitieren können. Der Geschäftsführer betont: «Unternehmer, die sich in die Workeria einmieten, können wie die anderen Mieter unser Bistro und die Sitzungszimmer nutzen sowie die verschiedenen Veranstaltungen zur Weiterbildung besuchen.» Dazu biete das Sekretariat gratis Betreuung.

Platz in der Workeria ist noch vorhanden

Zurzeit sind zwei Unternehmen für eine längere Zeit eingemietet, andere Interessierte nutzen gerade das Schnupperangebot, mit dem die Workeria einen Tag lang gratis ausprobiert werden kann. Platz ist im Coworking Space also noch vorhanden. Für ein Mietverhältnis gibt es verschiedene Pakete.

Mit «Permanent», das monatlich buchbar ist, erhält der Nutzer einen fixen Arbeitsplatz sowie einen eigenen Korpus. Bei einer flexiblen Einmietung, die ebenfalls für mindestens einen Monat läuft, sind die Arbeitsnischen frei wählbar. Ein Workeria-Arbeitsplatz kann zudem auch nur für einen Tag gebucht werden. Thomas Schumann sagt: «Wir haben wohl für jeden Unternehmer das passende Angebot.»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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