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«Hinweg war scheisskalt» – die besten Szenen im Video

Im Strandbad Niederuster trafen sich am Ostermontag die kälteresistenten Ostereiersucher. Um sich am Blaueierschwimmen eines der begehrten Eier zu sichern, mussten zuerst die 20 Meter zum Sprungturm zurückgelegt werden. Züriost berichtete live vom Anlass.

Gute Laune am Blaueierschwimmen 2017, obwohl das Wetter besser hätte sein können. (Bild: Marcel Vollenweider) , «Der Hinweg war scheisskalt», finden Beni und Raffi aus Uster. (Bild: Daniel Keller), Samuel, Michelle und Remo schlottern nach dem «erfrischenden» Bad im Greifensee. (Bild: Daniel Keller), Zum Aufwärmen: Würste und Eierpunsch. (Bild: Daniel Keller), «Das Ei wird danach sofort gegessen.» Die beiden Teilnehmer David (links) und Tobias sind nicht zum ersten Mal am Blaueierschwimmen. (Bild: Daniel Keller), Zahlreiche Schaulustige versammeln sich am Ufer des Greifensees. (Bild: Daniel Keller), Die Männer von Seerettungsdienst stehen bereit. In der Mitte: Einsatzleiter Christian Hartl. (Bild: Daniel Keller), Das Blaueierschwimmen in Uster zieht jedes Jahr zahlreiche Waghalsige und Schaulustige an. (Bild: Daniel Keller), Das Objekt der Begierde: Ein blaues Ei. (Archivbild: Urs Weisskopf), Kurz nach 15 Uhr war der ganze Spass schon wieder vorbei. (Bild: Daniel Keller)

«Hinweg war scheisskalt» – die besten Szenen im Video

«Weicheier? Nein, das sind wir sicher nicht», sagt Eva Oswald. Die 31-jährige aus Uster hatte vor Jahresfrist erstmals am traditionellen Blaueierschwimmen im Uferbereich des Greifensees teilgenommen. Nun konnte sie ihre Nichte Jana Theiler aus Winterthur zum Mitmachen motivieren. Das Zähneklappern war bei der 13-jährigen Teenagerin knapp eine Stunde vor dem Start zum Anlass hörbar – und dies trotz Hasenkostüm… «Ich werde das nun aber durchziehen und beweisen, dass ich kein Weichei bin», meint sie leicht trotzig.

Video-Impressionen vom Blaueierschwimmen 2017:

 

(Videos: Simon Grässle)

 

Eva Oswald macht aus «Spass an der Sache» mit. «Irgendwie gehört das Blaueierschwimmen schon fast zum familiären Osterprogramm», äussert sie sich mit einem herzhaften Lachen. Und wenn man bedenke, dass die Wassertemperatur im vergangenen Jahr kalte 7 Grad betragen habe, dann sei es an diesem Tag bei einer Wassertemperatur von rund 15 Grad schon fast warm. Trotz kaltem Wind und gelegentlich einsetzendem Nieselregen.

So kalt war es – hören Sie selbst:

 

«Ich bin zwar auch schon in der Nordsee bei kalten 2 Grad Wassertemperatur schwimmen gegangen», erzählt Beni Boethelt aus Uster. Der 36-jährige erlebte seine Premiere beim knapp 20 Meter langen Schwumm vom Steg bei der Seebadi Niederuster zum Sprungturm –  dort, wo die blauen Eier in Körben bereit lagen.

Raffael Scherrer, 33-jährig und ebenfalls aus Uster, liess sich von Kollege Beni anstecken und wagte sich ebenfalls erstmals an diese Herausforderung. Boethelts Frau Stefanie behält ihre Winterkleider (!) jedoch an, nichts von Bikini am gestrigen Ostermontag. «Jemand muss ja auch noch die Badetücher bereithalten», sagt sie fast entschuldigend.

Der Traditionsanlass aus Sicht des Eis:

 

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