Die Naturschutzorganisation Pro Natura hat im Jahr 2000 die Naturparkidee schweizweit angestossen. Was halten Sie von den Plänen im Zürcher Oberland?
Gerhard Fischer: Wir von Pro Natura sind dem Projekt gegenüber positiv eingestellt, solange es darum geht, die Natur zu fördern. Ein Naturpark ist attraktiv.
Die Initianten argumentieren aber vor allem mit der Standortförderung.
Es kann nicht nur darum gehen. Sollte es tatsächlich auf reines Marketing hinauslaufen, werden wir uns genau überlegen, ob wir so was unterstützen wollen. Es kann nicht sein, dass die Natur durch Massnahmen der Standortförderung noch mehr unter Druck gerät. Beide Anliegen müssen Hand in Hand gehen.
Was schwebt Ihnen vor?

