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Politik

«Akgül»-Kebab eröffnet Filiale in Rüti

Geträumt hat Abdo Akgül schon vor 17 Jahren von seinem eigenen Dönergeschäft in Rüti. Damals noch aus kuriosen Gründen abgewiesen, hat es im zweiten Anlauf geklappt.

Der Kebabladen, den Abdo Akgül in Jona betreibt, ist bis über die Gemeindegrenzen hinaus als Treffpunkt bekannt. Nun eröffnet er in Rüti sein zweites Geschäft. Für den 48-jährigen Rütner ist es eine Art Heimkehr. Eigentlich wollte er bereits vor 17 Jahren einen eigenen Kebabladen in Rüti eröffnen. Der Immobilienbesitzer wollte damals aber nicht an einen «Papierlischweizer» vermieten.

Doch Akgül gab die Idee eines Geschäfts in Rüti nicht auf – und der finanzielle Erfolg in Jona befeuerte seine Expansionspläne. Für die Suche nach dem richtigen Ladenlokal in Rüti liess er sich Zeit. Ein Angebot direkt am Bahnhof habe er ausgeschlagen, ihm sei es im kommerziellen Zentrum wohler. Zudem hätte er den bestehenden Döner­laden am Bahnhof direkt konkurrenziert. Nun hat er in der Gegend um die Bandwiesstrasse ein kleines Monopol.

Nur Sauce bestellt

Obwohl mitten im Dorfzen­trum gelegen, ist Rütis neustes Kebablokal nicht einfach zu finden. Besitzer Abdo Akgül hat sein zweites Geschäft in der untersten Etage des Jonaparks angesiedelt, die erst teilweise vermietet ist. Nur zwei der sieben Verkaufsflächen, die den Eingang gegen die Jona gerichtet haben, sind derzeit belegt.

Das Geschäft hat mit einem gewöhnlichen Kebabstand nicht viel gemein, es erinnert eher an ein Restaurant. Die Kunden setzen sich hin, und Abdo Akgül serviert ihnen das Essen auf einem Teller am Tisch. Eine Spezialität von Akgül sind die selbst gemachten Saucen. Diese seien so beliebt, dass Kunden sie auch schon für zu Hause bestellt hätten.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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