Gute Voraussetzungen für eine Seegfrörni
Das letzte Mal waren der Pfäffikersee sowie Teile des Greifensees vor fünf Jahren so zugefroren, dass die Eisfläche zum Begehen freigegeben werden konnte. Seither waren die Winter allesamt zu milde für eine Seegfrörni.
Es wird eisig kalt
Doch nun wären die Voraussetzungen wieder einmal gegeben – zumindest bis am Sonntag dürften die Temperaturen in der Region auch tagsüber unter dem Gefrierpunkt verbleiben. Ab Dienstag ist es mindestens bis Freitag sogar richtig kalt, das Quecksilber dürfte kaum über den Wert von minus fünf Grad mehr ansteigen. Und da am Dienstag die Bise anzieht, dürfte man die Temperaturen als noch eisiger wahrnehmen als sie sind.
Bis zum Wochenende fliesst an der Südflanke eines Hochdruckgebiets über dem nördlichen Mitteleuropa dazu, dass kalte Luft aus dem schneebedeckten Osteuropa in die Region geführt wird.
Verschiedene Faktoren müssen passen
Ob diese Kältewelle aber für eine Seegfrörni ausreicht, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Zu heftiger Wind etwa kann dazu führen, dass starker Wellengang die Eisbildung verhindert. Auch Schneefall kann sich negativ auswirken.
Sobald die Seeoberfläche aber von einer Eisschicht überdeckt ist, kann es recht schnell gehen, zumal laut Meteoschweiz für die nächsten Tage nebst den strengen Minustemperaturen auch Hochnebelfelder angesagt sind. Dass das Eis durch die Sonne wegschmelzen könnte muss also nicht befürchtet werden.
