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Mit Mini-Autos durch den Dreck heizen

Der Indoor Bikepark in Pfäffikon eröffnete am Wochenende eine neue Offroad-Rennstrecke für Modellautos und ein neues Übungstrampolin. Über 50 Profifahrer aus der ganzen Schweiz drehten ihre ersten Runden auf der neuen Strecke. Darunter auch der Pfäffiker Romeo Grass.

Romeo Grass fuhr seine ersten Runden auf der neuen Strecke im Indoor Bikepark und ist begeistert: «So etwas sieht man sonst nur in Amerika.» (Bild: Fabio Meier), Das Innenleben der Fahrzeuge ist ebenso wichtig wie das fahrerische Können. (Bild: Fabio Meier), Die Fahrer folgen ihren Fahrzeugen hochkonzentriert mit den Augen. (Bild: Fabio Meier), Jede Runde ist eine Herausforderung. Auch die Profis haben Schwierigkeiten, auf der Strecke zu bleiben. (Bild: Fabio Meier), Auf der langen Geraden nehmen die Mini-Autos richtig Fahrt auf. (Bild: Fabio Meier), Jedes Detail muss stimmen, deshalb schrauben die Fahrer im Fahrerlager an ihren Boliden. (Bild: Fabio Meier), Auf dem neuen Übungstrampolin können die Freestyle-Springer ihre neuen Kunststücke einstudieren. (Bild: Fabio Meier), Auf dem neuen Übungstrampolin können die Freestyle-Springer ihre neuen Kunststücke einstudieren. (Bild: Fabio Meier), Auf dem neuen Übungstrampolin können die Freestyle-Springer ihre neuen Kunststücke einstudieren. (Bild: Fabio Meier), Auf dem neuen Übungstrampolin können die Freestyle-Springer ihre neuen Kunststücke einstudieren. (Bild: Fabio Meier)

Mit Mini-Autos durch den Dreck heizen

Das Rennfahrerherz von Romeo Grass schlägt höher, als er sein Modellrennauto am Sonntag das allererste Mal auf den Lehm der RC-Rennstrecke im Indoor Bikepark in Pfäffikon stellt. Der 21-jährige Pfäffiker ist einer von rund 50 Rennfahrern aus der ganzen Schweiz, die ihre elektrischen Rennflitzer an diesem Wochenende über die neue Piste sausen liessen. «Es gibt innerhalb von 1000 Kilometern fast nichts Vergleichbares. Sowas sieht man sonst nur in Amerika», sagt Grass und grinst.

Am Wochenende eröffnete der Bikepark seine neue Offroad-Strecke für ferngesteuerte Modellautos. (Video: Fabio Meier)

Vollgas in Richtung Dreifachsprung

Grass stellt den Wagen auf die Piste, eilt die Treppe zum Pilotenstand hoch, der über der Strecke thront, drückt auf eine Taste an seiner Fernbedienung, der Elektromotor summt und die kleinen Rädchen spulen im Lehm.

Runde um Runde sausen die Mini-Autos um den Kurs. Auf der langen Geraden fliegt der Lehm bis zu zwei Meter in die Höhe. Am Ende der Geraden bremsen die Piloten abrupt, um ihre Fahrzeuge durch die Kurvenkombination zu manövrieren. Vollgas und weiter geht es auf den Dreifachsprung. Fast drei Meter weit fliegen die kleinen Autos und schwanken gefährlich instabil in der Luft. Der Unterschied zwischen Profi und Amateur wird schnell klar. «Wer einfach drauflosfährt und Gas gibt, verliert das Auto und landet auf dem Dach», sagt Grass.

Kunststücke auf dem Trampolin

Auch Fahrräder fliegen an diesem Wochenende durch den Pfäffiker Indoor Bikepark – allerdings stärker in die Höhe als in die Weite. Beni Andres zeigt einer Gruppe Zehnjähriger gerade, wie man sich auf dem neuen Übungstrampolin richtig verhält. Schutzkleidung inklusive.

Impressionen vom neuen Trampolin im Bikepark. (Video: Fabio Meier)

Auf dem neuen Trampolin können kleine und grosse Freestyler ihre neuen Kunststücke üben. Beni Andres zieht sich den Helm an und beginnt mit seinem Bike zu springen. Ein einfacher Dreher mit dem Lenker – es sieht so verblüffend leicht aus. Ein nächster Satz, und Andres katapultiert sich mit einem Salto bis unters Hallendach. Die Kinder schauen ihm staunend hinterher. «Wow, das will ich auch mal können», sagt ein blonder Junge, packt sich das BMX-Bike ohne Räder und beginnt langsam auf und ab zu hüpfen.

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