Schulhaus-Initiative knapp verworfen
Wer am Mittwochabend, 21. September, an der Wildberger Gemeindeversammlung teilnahm, brauchte im wahrsten Sinne des Wortes Sitzleder. Die Versammlung dauerte nämlich überaus lange.
Knappes Nein
Viel zu reden gab vor allem die Schulhaus-Initiative. Nach einer ausgiebigen und von Befürwortern und Gegnern überaus engagiert geführten Debatte sprach sich der 161-köpfige Wildberger Souverän bei 75 Ja- und 82 Nein-Stimmen knapp gegen die vorgelegte Schulhaus-Initiative aus.
Diese hatte zum Ziel, das Schulhaus Schalchen noch vor der Schulfusionsabstimmung vom November vom Primarschulgut ins Politische Gut zu übertragen, dies zum Nulltarif. Die Schulbehörde wollte die Liegenschaft in ihrem Besitz behalten, nachdem erste Verkaufsverhandlungen mit der Politischen Gemeinde gescheitert waren.
Gemeinderat ganz gegen Schulfusion
Und um ungefähr 23 Uhr hat Wildbergs Gemeindepräsident Dölf Conrad in Sachen Schul-Zusammenschlussprojekt Wila-Wildberg-Turbenthal noch die Katze aus dem Sack gelassen: Der Wildberger Gemeinderat hat die politischen Konsequenzen eines WWT-Projekts (Zusammenschluss Schulen) geprüft und ist zum Schluss gekommen, dem Stimmbürger zu empfehlen, die Vorlage WWT abzulehnen. Ausführlicher Bericht folgt.
(Marcel Vollenweider)
