Abo

Politik

«Ich möchte meinen Spender nicht kennenlernen»

Mathias Zahner war dem Tode nahe. Nächsten Samstag nimmt er am Greifenseelauf teil – mit einer Spenderleber. Im Interview erzählt der Ustermer seine Leidensgeschichte und spricht über das Gefühl, dank dem Tod eines anderen leben zu können.

Der Ustermer Mathias Zahner war 28 Jahre alt, als er die niederschmetternde Diagnose kongenitale Leberfibrose bekam. Ein Schock für den passionierten Marathonläufer. Die einzige Hoffnung für ihn war eine Organspende. Dank dieser lebt Zahner. Nun möchte er die Menschen für das Thema Organspende sensibilisieren und läuft deshalb nächsten Samstag in einer Gruppe von 25 Läufern mit, die eigens gedruckte T-Shirts mit der Aufschrift «Leben schenken – Organe spenden», tragen.

 

Ihre Lebertransplantation fand im Jahr 1992 statt. Die Chance, dass der Eingriff glückte, war damals zwischen 70 und 80 Prozent. Warum haben Sie sich für einen Eingriff entschieden?

Mathias Zahner: «Meine beiden Töchter waren erst fünf und sechs Jahre alt. Ich wollte zumindest so lange leben, bis die Weichen für die Zukunft meiner Kinder gestellt sind. Mittlerweile habe ich sogar zwei Enkel und kann mich mit ihnen auf dem Spielplatz austoben. Ich habe mich für die Chance, zu leben entschieden.»

Was für einen Einfluss hatte Ihre Familie auf Ihre Entscheidung einer Lebertransplantation zuzustimmen?

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.