Fällanden kommt im Gemeinderating am besten weg
Jahr für Jahr ermittelt die «Weltwoche» die attraktivsten Gemeinden im Land. Der Spitzenplatz im neuesten Ranking geht mit Rüschlikon an eine Gemeinde aus dem Kanton Zürich. Auf den Plätzen folgen mit Zumikon, Zollikon und Kilchberg weitere Seegemeinden, ehe auf Platz fünf mit dem Genfer Vorort Corsier die erste nicht-zürcherische Gemeinde folgt. Die Stadt Zürich belegt Platz 35.
Das Oberland im Ranking
Aus der Region sind nur fünf Gemeinden in den Top-100 aufgeführt. Am besten steht Fällanden da (Platz 63), auf Rang 74 folgt Maur. Fehraltorf findet sich auf Position 85 wieder, direkt gefolgt von Dübendorf. Greifensee ist auf Platz 93.
Die weiteren Gemeinden aus der Region sind folgendermassen klassiert: Schwerzenbach (105), Egg (119), Pfäffikon (124), Uster (128), Russikon (131), Bubikon (132), Wangen-Brüttisellen (137), Dürnten (143), Mönchaltorf (148), Lindau (173), Grüningen (182), Volketswil (185), Gossau (207), Hittnau (212), Bäretswil (214), Wetzikon (228), Illnau-Effretikon (245), Hinwil (271), Rüti (298), Wald (331), Bauma (383), Fischenthal (580).
Untersucht wurden 919 Gemeinden mit über 2000 Einwohnern. Als Datengrundlagen verwendete man öffentliche Statistiken. Das Ranking besteht aus mehreren Teilen: So vergleicht das Niveau-Ranking Ist-Werte ausgewählter Kennziffern wie die Arbeitslosenquote, während das Dynamik-Ranking die Veränderung in fünf zurückliegenden Jahren betrachtet.
Neue Methodik
Im Vergleich zum Vorjahr sticht ins Auge, dass zahlreiche Gemeinden aus der Region regelrecht abgestürzt sind. So lag Fehraltorf 2015 noch auf Platz 9. Diese «Abstürze» gilt es aber zu relativieren, liegt die Ursache doch nicht zuletzt an einer neuen Methodik für die Erhebung: So wurde jede Gemeinde mit 50 Einzelindikatoren bewertet (vorher 40). Jeder dieser Indikatoren erhält einen Rang, wodurch die Gemeinden in den einzelnen Kategorien direkt miteinander verglichen werden. Insgesamt gibt es sieben Kategorien: Wohnen, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Steuern, Erreichbarkeit, Versorgung und Sicherheit. Die Immobilienpreise werden neu zu 50 Prozent, die anderen Faktoren zu je sieben Prozent gewichtet. Das ist auch der Grund, warum auf Vorjahresvergleiche verzichtet wurde.
