Politik

Berglauf-Teilnehmer trotzen dem Gewitter

Der Unwetterdienst Meteocentrale warnte am frühen Donnerstagabend vor einem Gewitter. Die Wolken entleerten sich just, als sich die Teilnehmer des Berglauf Cup zum Bachtel hinauf kämpften.

Zähe Läufer am Berglauf-Cup: Neben der Steigung machte am Donnerstagabend, 18. August 2016, auch der Regen zu schaffen. (Bild: Christian Merz) , Regenschirme waren am Donnerstagabend gefragt. (Bild: Christian Merz) , Der Himmel über Wetzikon entleerte sich am Donnerstagabend ein erstes Mal gegen 18.15 Uhr. (Bild: Mike Gadient) , Leser Tim Eckert konnte den Gewitterhimmel am Mittwochabend, 17. August 2016, über Forch auf Bild festhalten. (Leserreporter-Bild: Tim Eckert), Dieses wunderschöne Gewitterbild von Mittwochabend, 17. August 2016, schickte Markus Heinzer. (Leserreporter-Bild: Markus Heinzer), Das Gewitter am Mittwochabend brachte beeindruckende Wolkenstrukturen mit sich. (Leserreporter-Bild: Tim Eckert)

Berglauf-Teilnehmer trotzen dem Gewitter

Ein Unwetter erreichte am Donnerstag um 17.50 Uhr die Stadt Zürich und zog danach weiter in Richtung Zürcher Oberland. Gemäss einer Mitteilung von Meteocentrale kam die Front aus West und bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von 47 km/h in östliche Richtung. Die Wetterstationen in der Region verzeichneten denn auch nach 18 Uhr am meisten Regen - zum Leidwesen der Berglauf-Cup-Starter.

Die Läufer nahmen am Donnerstagabend die vierte Etappe von Wernetshausen zum Bachtel in Angriff. Die Strecke war zwar nur 3,6 Kilometer lang, die Höhendifferenz betrug allerdings 375 Meter (zum Rennbericht).

Garstige Witterungsbedingungen auf dem Bachtel. (Bild: Christian Merz)

Im schweizweiten Vergleich war das Gewitter harmlos. Der Schwerpunkt befand sich im Aargau. Die Blitzaktivität war im Zürcher Oberland dementsprechend gering.  

Abrupte Windwechsel

Bereits am Mittwochabend gab Meteocentrale für die Region Zürich gegen 21 Uhr eine Gewitterwarnung der Stufe Rot heraus. Die Böenwalze, die das Gewitter dann mit sich brachte, pflügte sich quasi wie ein Pflug durch das Seeland weiter bis in die Zentral- und Ostschweiz. Dort verlor die Gewitterzone dann aber deutlich an Schwung und schwächte sich ab.

Die erreichten Windspitzen seien nicht mit einem echten Orkan zu vergleichen, erklärt Meteonews. Warum es trotzdem Schäden gegeben habe, liege in erster Linie an den abrupten Windwechseln. Es habe quasi von annähernder Windstille zu Sturmstärke in ein paar Sekunden gewechselt. 

Meteonews postete ein Video der beeindruckenden Wolkenmassen vom Mittwochabend, 18. August 2016:

 (mig/eka)

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