Fans begraben Hoffnungen: Gina Carla hat geheiratet
Nach sieben Jahren Beziehung war für Gina Carla Malacarne und Sebastian Köhler der Moment gekommen: Auf dem Standesamt in Bauma gaben sich das Pin-up-Model und sein Manager das Ja-Wort.
Zum Fest geladen waren 45 Gäste, wie die beiden berichten. «Wir wollten die Hochzeit im engen Familien- und Freundeskreis abhalten. Es war nichts Spektakuläres.» Die Öffentlichkeit, die Gina Carla sonst mit Videoblogs und Einblicken in ihr Model-Leben beliefert, blieb beim privaten Anlass für einmal aussen vor. Stattdessen dokumentierte das frisch vermählte Ehepaar seinen grossen Tag selbst mit Fotos und Videosequenzen (siehe Bildergalerie und Video).
Trauzeuge vergass Ausweis
Bei Gina Carlas (männlichen) Fans wurde die Nachricht der Hochzeit mit einem lachenden und einem weinenden Auge aufgenommen. «Und ich dachte, du bist mein Mädchen», schreibt etwa Petteri Kivirikko und untermauert seinen Post mit einem weinenden Smiley – nur, um danach das Statement sofort als Scherz zu entlarven. «Die meisten wünschen alles Gute. Auch wenn sie vielleicht etwas enttäuscht sind, dass ich nun definitiv vergeben bin», schmunzelt die Braut. Noch mehr Reaktionen erwartet sie, wenn sie die Neuigkeit auch auf ihrer Fan-Site verbreitet.
Die Trauung sei nicht ganz ohne Zwischenfälle über die Bühne gegangen, erzählt Gina Carla. Einer der beiden Trauzeugen hatte einen offiziellen Ausweis vergessen, den die Standesbeamtin für die Eheschliessung benötigte. «Zum Glück drückte sie schliesslich ein Auge zu, ansonsten hätte wohl jemand anderes in die Bresche springen müssen», lacht sie.
Keine kirchliche Hochzeit
Beim anschliessenden Essen war der kleine Fauxpas dann längst vergessen. Als Caterer verpflichtete das Paar Peter Gschwends Nudelwerkstatt La Martina in Wetzikon. «Peter Gschwend und seine Lebenspartnerin bereiteten alles vor, die Gäste konnten die Tortellini dann aber selbst machen», sagt Köhler. Das Fest sei bei den Anwesenden auf grossen Anklang gestossen, auch weil es kaum fixe Punkte im Programm gegeben habe. «Ich habe nur positives Feedback erhalten. Viele der Gäste sagten, es sei die schönste Hochzeit, die sie bis jetzt besucht hätten», strahlt Gina Carla, die sich an den neuen Nachnamen Köhler erst noch gewöhnen muss.
Kirchlich heiraten wollen die beiden übrigens nicht. «Der Aufwand wäre uns zu gross.» Schon für die zivile Trauung habe sie die Ansprüche an die Planung unterschätzt.