Politik

Winterthurer Ziegeleibrand verursachte höchsten Schaden 2015

Der Brand in einer alten Winterthurer Ziegelei verursachte laut der Feuerwehrstatistik im Jahr 2015 den grössten Schaden an einem einzelnen Gebäude. In den Top Ten taucht eine weitere Liegenschaft im Bezirk auf.

Nach einem Blitzeinschlag kam es in Winterthur im Sommer 2015 zu einem Grossbrand. Der Schaden war immens. (Symbolbild: Markus Zürcher/Archiv)

Winterthurer Ziegeleibrand verursachte höchsten Schaden 2015

Die Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) publizierte am Mittwoch die Feuerwehrstatistik 2015. Aus dem Jahresbericht geht auch hervor, bei welchen Grosseinsätzen die grössten Schäden an Gebäuden entstanden.

Zusammengefasst sind die Schäden, die im Juni durch Stürme in den Bezirken Affoltern am Albis, Dietikon und Horgen verursacht wurden. Mit gesamthaft 5,4 Millionen Franken an diversen Gebäuden schlagen diese in der Statistik zu Buche.

Zwei Grossbrände im Bezirk Winterthur

Gleich dahinter auf Platz 2 ist der Grossbrand registriert, der am 8. Juli 2015 die ehemalige Ziegelei im Winterthurer Quartier Dättnau heimsuchte. Der seit 1974 stillgelegte Betrieb brannte nach einem nächtlichen Blitzeinschlag vollständig aus, der Schaden belief sich auf 2,2 Millionen Franken.

Auf Platz 10 der Tabelle mit einer Schadensumme von noch einer Million Franken ist der Brand in der Fabrik von Kuhn Rikon in Zell. Bei Polierarbeiten war am 15. Juni 2015 in einer Produktionshalle eine Maschine in Brand geraten, die in der Folge komplett zerstört wurde.

Rückgang beim Personal

Die kantonalen Zahlen weisen im Allgemeinen ein eher durchschnittliches Feuerwehrjahr aus, wie es in der Mitteilung heisst. Die Ernstfall-Einsätze stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 668 auf 12’931 an. Die geleisteten Einsatzstunden gingen dagegen zurück, was auf eine Effizienzsteigerung zurückzuführen sei.

Der Personalbestand verringerte sich auf 7651 Feuerwehrleute, das sind 473 weniger als im Vorjahr. Grund dafür sei vor allem das Programm «Feuerwehr 2020», durch das in vielen Organisationen die Bestände optimiert werden konnten. Zudem wurde die Statistik korrigiert, indem Mehrfachmandate von Feuerwehrangehörigen nicht mehr berücksichtigt wurden. (zür)

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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