Sonnencreme für Nacktkatzen
Tösswegs
Unnützes Wissen preisgeben zu können, ist im besten Fall nicht nur informativ, sondern auch lustig. Beim Arztbesuch auf jeden Fall. Und was hat das jetzt mit Nacktkatzen zu tun?
«A whole new world», sang Jasmin, als sie mit Aladdin auf dem fliegenden Teppich herumkurvte. Ab und zu möchte ich auch in solche Töne ausbrechen – nicht, weil ich grad mit einem Fremden ein krass gutes erstes Date habe, sondern, weil mir völlig unerwartet kleine Einblicke in unbekannte Welten serviert werden.
So hat kürzlich vor mir eine Nacktkatze die Strasse überquert. Erstens verwunderte mich, dass die Nacktkatze über den Fussgängerstreifen ging. Zweitens musste ich grübeln, ob ich jemals eine Nacktkatze in freier Wildbahn gesehen habe. Müssen die nicht irgendwie im Haus bleiben? Weil sie so Ultrazuchttiere sind? Drittens und fast am wichtigsten: Muss man eine Nacktkatze im Sommer mit Sonnencreme einschmieren?
Antwort: ja. Genauso wie man sie im Winter vor Kälte schützen muss, braucht sie gemäss zahlreichen Websites im Sommer einen Sonnenschutz. Manche empfehlen, sich eine spezielle Creme vom Tierarzt aushändigen zu lassen, andere verweisen auf günstigere Sonnencremes für Babys, die in der Regel frei von Farb-, Duft- und Konservierungsstoffen und daher auch gut für Büsis sind. Hauptsache, mindestens Lichtschutzfaktor 30.

