Ein Socken-Update im Kleiderschrank
Tösswegs
Ich gebe es offen zu: Ich bin kein modebewusster Mensch. Ich habe keine Ahnung davon, wie man Farben kombiniert und welches Accessoire den «Look» noch verbessern könnte. Meistens, sprich eigentlich immer, trage ich Bluejeans, denn dazu passt jedes Oberteil. Das hoffe ich zumindest.
Ich gebe mir also schon sehr wenig Mühe, wenn es um die Kleider geht, die man sehen kann. Bis jetzt war ich in der Regel noch viel planloser, wenn es um die Stücke geht, die oft in den Schuhen und unter den Jeans verborgen sind: meine Socken.
Man muss dazu wissen, es liegt vermutlich auch an der Erziehung. Mein ganzes Leben lang trage ich schon Socken, die im Multipack beim Grossverteiler mit dem grossen M gekauft wurden. Alle paar Wochen sind die dort in Aktion. Dann hat man mal dunklere, mal hellere, aber stets preisgünstige Fusswärmer.
Mit grossen Motiven darf man halt beim Preis von gut 10 Franken für drei Stück auch nicht rechnen. Punkte scheinen das höchste der Gefühle zu sein. Über Jahre war mir das völlig egal.

